— immi and greg.

how to buy a car in australia and other stories.

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morning coffee.

Seit dem letzten Post ist wieder einmal ziemlich viel Zeit vergangen. Anfang Februar verkaufen wir unseren Nissan Patrol und machen dabei (glücklicherweise) nicht viel Verlust. Wir widmen uns danach mit voller Konzentration der Suche eines neuen Gefährtes – nach unseren ersten schlechten Erfahrungen mit einem Four-Wheel-Drive soll es diesmal ein Van sein. Es muss ja einen Grund für die Popularität dieses Gefährt bei Backpackern geben.

Durch unseren Nissan haben wir allerdings einen verlässlichen Mechaniker kennengelernt, der uns für die erneute Suche hilfreich zur Seite steht. Nachdem wir mittlerweile mit einigen Leuten gesprochen haben, ist es durchaus nicht ungewöhnlich das erste Auto schnell wieder zu verkaufen und dann mit mehr Erfahrung ein zweites auszusuchen.

Ich gehe auf die Autowahl und einige Dinge, die man dabei beachten sollte, noch einmal separat ein.

Wir verkaufen den 4WD Anfang Februar, danach sind wir erst einmal von früh bis spät bei Gumtree (einem australischen Kleinanzeigenportal) auf der Suche nach passenden Fahrzeugen. Nach und nach kommen wir auf ca. 25 unterschiedliche Vans, ausgebaut und nicht ausgebaut, welche allerdings alle durch unsere Tests fallen. Zu klein, zu alt, zu rostig, zu teuer, zu kompliziert…die Liste ist lang.

tripping.

Ich arbeite mittlerweile nicht mehr in der Bar, damit die Wochenenden frei zur Autosuche sind. An einem Freitag mieten wir uns sogar noch einen Kleinwagen um vier Autos in der Umgebung von Brisbane anzusehen – wir sind einen ganzen Tag und über 400km unterwegs. Wir haben mehr Zeit und ich bin Samstag und Sonntag sogar zu etwas zu gebrauchen.

Djengis at Buxton.

An einem sonnigen Sonntagnachmittag findet an den Kangaroo Point Cliffs eine nicht angemeldete Outdoorparty von Kana statt, dass kennen wir aus Deutschland und freuen uns über eine endlich einmal gediegenere Musikauswahl.

Zwei Wochen später findet in Brisbane das Future Music Festival statt – Zielgruppe vor allem jugendliche Alkopoptrinker. Nur wenige Meter vom Festivalgelände aber veranstaltet Adam, ein Veranstalter und Produzent, den ich von der Arbeit kenne, eine nette kleine Privatfeier in seinem Garten. Immi und ich freuen uns über viele bekannte Gesichter, neue Menschen zum kennenlernen, die beste Musik bisher in Brisbane und Katzen die sich auf Plattensammlungen wohl fühlen. Irgendwie, meint Immi, ist Brisbane doch toller als wir anfangs dachten – wir haben echt viele Freundschaften geschlossen.

Obwohl uns mehrere Seiten eindringlich versichert haben, bloß keine Backpackerfahrzeuge zu kaufen, fällt unser Augenmerk nach drei Wochen erfolgloser Autosuche auf ein 2001er Exemplar des Mazda E2000 – allerdings ein Backpackerwagen. Die anfänglichen Tests sind gut: trotz des kurzen Radstandes können wir uns beide im Bett ausstrecken, eine zweite Batterie ist installiert und funktioniert (!), kein Rost vorhanden und der nötigen Kühlercheck nehmen wir auf uns und handeln den Preis noch einmal um 400 $ herunter.

The new van.

Ich fahre mit Benoit, dem Noch-Inhaber, zu unserem Mechaniker. Der sagt auch, alles gut, nur der Motor wäre zu warm. Dem noch zu erfolgenden Check für das Road Worthy Certificate steht nichts mehr im Wege. Wir bringen die administrativen Teile der Transaktion hinter uns und der Wagen gehört uns. Die kleine Kiste hat mehr drauf als man denkt: die Bettkonstruktion lässt sich zum bescheidenen Sofa ausbauen, der elektrische Kühlschrank ist von guter Qualität, einen Dackgepäckträger, ein Zelt für die Heckklappe und ein ausfahrbares Sonnensegel mit Moskitonetz – alles drin im Zuhause weg von zu Hause. Nachdem alles geschafft ist, wird der Wagen optisch durch den obligatorischen Heckklappenaufkleber auf uns als neue Besitzer angepasst.

Smallvanville.

Während dieser Zeit sind auch Paul und Silja in Brisbane. Die beiden kommen aus Hamburg und Paul besucht Freunde und Familie in Neuseeland und Australien. Da die beiden in Brisbane einen längeren Aufenthalt haben, treffen wir uns an meinem Ex-Arbeitsplatz eigentlich auf eine Pizza – aber die Küche ist geschlossen. Bei den zwei weiteren Läden, die wir probieren, sind die Küchen ebenso schon zu (trotzdem, günstiges Essen gibt fast immer: 7-$-Steak mit Fritten und Soße in der Tempo Bar; Schnitzel, Tacos, Steaks, etc. für kleines Geld im Elephant and Wheelbarrow und Mittwoch/Donnerstags 5 $ für eine hausgemachte Pizza mit Bier in der Barsoma).

Zum Trost gibt es Pizza und wir verbringen den Rest des Tages auf der Dachterasse von Ed und Kais Wohnung, in die sie Anfang Februar umgezogen sind. Weitere Abenteuer mit Paul finden leider nicht statt, da er sich, wie schon in Neuseeland vorher, irgendetwas einfängt und flach liegt.

Somapizza.

Wir bringen den Wagen noch einmal in die Werkstatt um das Kühlerproblem zu beheben, bekommen bei Southern Spirit Campervans unseren Deckenventilator eingebaut (da die hinteren Fenster nicht zu öffnen sind, hilft das bei der Luftzirkulation), packen unsere Sachen und wollen los fahren.

Doch vorher muss sich noch einmal verabschiedet werden. Es gibt noch ein letztes Mal 5-$-Pizza-und-Bier in der Barsoma, danach noch weiter mit Rhys und Hunter auf ein Bier, bei Hammie im Brunswick Social noch ein Cooper’s und einen Jägermeister (leider war die Küche schon zu, aber versucht die deep-fried custard buns mit Kokos-Eis) und dann zu Rikki und Adam, wo wir irgendwann auf dem Sofa einpennen. Die Abfahrt wird um einen Tag verschoben.

Adam.


Freitag, 16.03.2012.

Rein ins Auto und los. Allerdings erst um 14:30 Uhr. Warum das so lange gedauert hat, ist mir im Nachhinein schleierhaft, allerdings auch egal. Wir fahren erst einmal nach Süden, halten noch einmal an um mir ein Stativ zu kaufen und legen einen Stopp beim Boardshop Australia an der Gold Coast ein – endlich gibt es die lang ersehnten Slide-Gloves, Knieschoner und einen Helm für Immi. Damit wir auf der Reise auch anderen Sportarten als Baden und Frisbeespielen nachgehen können.

Eigentlich wollten wir bis Byron Bay kommen (wo wir immer noch nicht angekommen sind), stoppen aber aufgrund der einbrechenden Dunkelheit auf einem Zeltplatz in Coolangatta. Die Nacht verläuft gut und wir schlafen erst einmal bis um 10 am nächsten Morgen. Der nächste Morgen ist schwül und nach einem kurzen Abstecher zum Point Danger (Blick bis nach Surfer’s Paradise im Norden und die Küste von New South Wales herunter) überqueren wir die Grenze nach NSW und fahren weiter.

Mehr Fotos aus der Zeit findet ihr in unserem Flickr.

gb

morning coffee.

Once more pretty much time has passed since the last post. We are lucky selling our Nissan Patrol in early February  without too much loss. After that we put all of our concentration into looking for a new car – after our bad experiences with the Four-Wheel-Drive we are searching for vans. There must be a reason why these cars are so popular with backpackers.

We met a good and reliable mechanic through our Nissan (and the problems we had with it) that helped us finding a new car. After speaking to several people it’s not unusual to quickly resell your first car and then go looking for a new one with more experience.

I’ll provide a seperate article on “how to buy a car” and things that should be concerned in a different article.

We sell the 4WD in early February and afterwards we spend days on Gumtree (an australian classifieds page similar to Kijiji) looking for cars. Little by little we’re personally looking at about 25 vans, some carpented/taylored and some just plain vans, which sadly are all not passing our tests. Too small, too old, too much rust, too expensive, to complicated…the list is long.

tripping.

I stopped working in the bar to have the weekends available for the car-search. We even rent a car one Friday to check out 4 cars around Brisbane – it takes us a whole day and 400km’s. We have more time now and without working I am even useful on Saturdays and Sundays.

Djengis at Buxton.

One sunny Sunday afternoon there is a semi-illegal outdoor party happening at the Kangaroo Point cliffs – the guys are called Kana and we are pretty happy finding something like this in Brisbane. We already know this kind of parties from Germany and for the first time the music selection is ace (except for Motor City Drum Ensemble at Barsoma which was great as well).

Two weeks later the Future Music Festival is coming to Brisbane with a peer group mainly consisting of adolescent alcopop-drinkers. Just a few meters away from the festival stages Adam, a promoter and producer I know from my work, hosts a nice small private party in his backyard. Immi and I are happy too see so many well-known faces, new people to meet, by far the best music in Brisbane and cats that like hanging out on record collections. After all, Immi says, Brisbane is somehow better than we thought in the beginning – we really made a lot of friends here.

Even though many people have told us not to even think about buying a backpacker’s car, a 2001 model of Mazda’s E2000 is drawing our attention after a three weeks search without success – but it’s a backpacker’s. The first tests turn out pretty well: despite of the short wheel base we both can stretch out in the bed, there’s a second battery installed and working (!), no rust whereever I look and we take on checking the radiator after decreasing the price by 400 $.

The new van.

With Benoit, the owner, I take the car to our mechanic. Except for the engine getting a bit too hot everything seems right. Nothing should get in the way for the inevitable check to get a Roadworthy Certificate. We are getting through the paperwork and the car is ours. The small bugger is more talented than you think after the first look: the bed can easily be converted to a small couch, the fridge is a high quality one, a roof-rack, a tent for the back of the car and an awning on the side complete with a fly-screen tent – everything you need in a home far from home. After everything is done the car get’s fitted to the new owners with the mandatory tailgate-sticker.

Smallvanville.

At this time Paul and Silja are in Brisbane as well. They both came over from Hamburg and Paul is visiting friends and family in New Zealand and Australia. Because the both of them are staying in Brisbane a bit longer we are supposed to meet at my ex-workplace for a pizza – but the kitchen is closed. We are trying to more places but end up in front of closed kitchen doors (nonetheless cheap food is nearly always available in Brisbane: 7-$-steak with fries and gravy at Tempo Bar; schnitzel, tacos, steaks, etc. for less than 5 $ at the Elephant and Wheelbarrow and wednesday/thursday 5 $ for a homemade pizza and a beer at Barsoma).

As a consolation we are having pizza and spend the rest of the day onthe roof terrace of Ed and Kai’s new flat that they moved in in early February. Sadly we can’t go on any other adventures with Paul because he catches some illness and can’t really move.

Somapizza.

We take the car to a mechanic another time to get the radiator done, get a roof vent installed at Southern Spirit Campervans (as we can’t open the back windows this really helps with getting some air into the car), pack our gear and want to head off.

But before that we have to say goodbye another time. We are having the 5-$-pizza-and-beer at Barsoma one last time, after that we’re going for a beer with Rhys and Hunter, check in at Brunswick Social for a Cooper’s and a Jägermeister with Hammie (sadly the kitchen was already closed but try the deep-fried custard buns with coconut-icecream) and end the night with Rikki and Adam at Rikki’s place where we fall asleep on the couch at some point. Our departure gets postponed another day.

Adam.


Friday, 16-03-2012.

Get in the car and off. However not until 2:30 pm. I really can’t tell why that took so long, but anyway. We’re heading South first, but stop to buy a tripod for me and stop at Boardshop Australia (Gold Coast) – finally we’re getting the highly anticipated slide-gloves, knee-pads and a helmet for Immi. Now we can do some other sports than bathing and Frisbee on our trip.

We planned on going to Byron Bay, but stop at a camping site in Coolangatta due to the approaching night. The night is good and we sleep until 10 the next morning. It’s pretty humid the next day and after a short detour to Point Danger (views up to Surfer’s Paradise and down the coast of ew South Wales) we cross the border to NSW and head on.

You find more photos on our Flickr.

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