— immi and greg.

on our way up north.

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immigregagnes.

Nach einer verregneten Woche, kehren wir um – machen uns auf den Weg nach Norden. Der Sonne entgegen!

Auf dem Weg Richtung Norden legen wir noch einmal nen’ Halt in Brisbane ein. Dieser zieht sich zwar etwas in die Länge, aber wir haben 3 wundervolle Partys, eine entspannte Unterkunft mit super Mitbewohnern, tolle Tage auf Bribie Island und eine 3 –tägige Bootstour von Manly nach Moreton Island. Danke an dieser Stelle noch einmal an alle Beteiligten. Dann heißt es wieder Abschied nehmen. Diesmal fällt es schon ein wenig schwer, aber wir sind ja nicht in Australien um 1 Jahr in Brisbane abzuhängen.

Bilder in der Slideshow.

Unser erster Stop sind die Glasshouse Mountains. Wir verbringen die Nacht auf dem Lookout Point, an dem wir das “Campen verboten”-Schild übersehen haben. Der Ausblick auf die Berge und der nächtliche Sternenhimmel laden wirklich zum Verweilen ein. Gregor klettert noch ein paar Hügel hoch und fotografiert sich die Finger wund.

glasshouse.

Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Hervey Bay. Dort ist der südlichste Punkt des Great Barrier Reef. Das macht sich auch am Strand bemerkbar, dort gibt es wunderschöne Muscheln, Korallen und anderes Strandgut. Wir parken auf einem Parkplatz auf dem kein Schild zu sehen ist, dass es verboten sei, über Nacht dort zu stehen. Naja, um 1:00 Uhr Nachts kam dann doch ein Mann vom Sicherheitsdienst und hat uns nett darauf aufmerksam gemacht, dass wir hier nicht stehen können. Er gibt uns den Tipp, auf den Parkplatz der Touristeninformation zu fahren. Dort verbringen wir eine mehr oder weniger erholsame Nacht und brechen nach dem Frühstück wir Richtung Bundaberg auf.

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In “Bundy” angekommen stellen wir fest, dass es sich nicht wirklich lohnt Zeit in dieser Stadt zu verbringen. Nach einem Abstecher an der Rum Destellerie fahren wir nach Bargara – ein kleiner Küstenort, ruhig und entspannt, in dem wir 3 Tage bleiben. Auch hier gibt es an den Stränden öffentliche Toiletten und Duschen. Wir nehmen natürlich jede Dusche mit, die wir kostenlos nutzen können (: Am zweiten Abend werden wir von einem Typen namens Terry angesprochen ob wir Arbeit suchen würden. ” Ja, Nein, nicht wirklich, was für eine Art Arbeit ist es denn?!“ Er braucht noch 2 helfende Hände um seine Einfahrt zu betonieren. Dieser Typ kam uns irgendwie komisch vor, er erzählt uns wirre Geschichten (zum Beispiel dass er gerade mit dem malayischen Militär über den Bau eines U-Bootes verhandelt) und sein Auto war vollgepackt mit Krimskrams und Fisch-Modellen aus Fiberglas.

stone.

Mit merkwürdigem Gefühl fahren wir am Morgen darauf zu ihm. Gregor soll um 06:30 dort sein, ich bin noch zu müde und bleib lieber noch ein wenig im Bett. Um 9:00 weckt Gregor mich, die Arbeit ist getan und jetzt gibt’s Frühstück. Meine Vorstellungen werden fast noch übertroffen, als ich die „Bretterbude“ von Terry betrete. Irgendwie gruselig, schmuddelig, es riecht etwas „gewöhnungsbedürftig“ und als Toilette dient ein Eimer im Garten (die Einzelheiten der Entsorgung erspare ich euch jetzt mal). Ich kann dort nichts essen, Gregor „genießt“ sein Steak’n’eggs-Frühstück, wir bekommen schließlich 50$ und düsen schnell wieder los. Seinen Erzählungen nach sucht er sich immer Backpacker, die irgendwas für ihn arbeiten…was wir nicht wirklich glauben können.

ontheroad.

Am Morgen des vierten Tages in Bargara machen wir uns auf den Weg nach Rules Beach, der uns in irgendeiner Broschüre empfohlen wird. Wir fahren über Bundaberg um dort noch einmal unsere Lebensmittel- und Weinvorräte aufzufüllen. Nach 2 – 3 Stunden Fahrt wird es immer „Outbackiger“, kaum noch Autos die uns entgegenkommen und Häuser werden immer seltener. Am Rules Beach angekommen werden wir schnell enttäuscht. Ein Strand der ausschließlich von 4 Wheel Drivern genutzt wird und wirklich nicht einlädt.

Gregor will es wissen und versucht über eine andere Schotterpiste an den angepriesenen schönen Strand zu gelangen. Den schönen Strand finden wir nicht, aber zum ersten Mal sehen wir riesige Känguruhs die vor unserem Auto rumhüpfen. Da wir nicht so recht wissen, wo wir uns mit dem Auto zum Übernachten hinstellen sollen und es auch langsam dunkel wird (es wird viel zu früh dunkel in Australien!), fahren wir zu einem Campingplatz der im Bush liegt. Dort ist es unglaublich ruhig und naturbelassen. Das gefällt. Hier kann man wieder super die Sterne und Sternschnuppen sehen, die Milchstrasse direkt über uns und der Wein aus’m Tetrapack ist gar nicht schlecht.

stars.

Nach einem ausgiebigen Frühstück setz’ ich mich ans Steuer und fahre ungefähr 1,5 Stunden bis nach Agnes Water. Wir finden einen tollen Platz zum Campen am Workmans Beach umgeben von Palmen und anderen tropischen Pflanzen und Bäumen, nur ein paar Meter vom Strand entfernt. Hier stehen nur wenig andere Camper (vor allem Hippies und Backpacker) und die Nacht kostet nur 5,50$ pro Nacht. In den nächsten Tagen geht’s dann weiter Richtung Norden. Berichte folgen.

workmans.

Mehr Fotos in der Slideshow.

gb

immigregagnes.

After a rainy week we turn around – head up north. Into the sun!

On our way up north we take a break in Brisbane. Once again it is stretching out a bit but we have three wonderful parties, a relaxed stay with excellent “housemates”, great days on Bribie Island and a three-day boat trip from Manly to Moreton Island. Thanks again to all people participating. After that we have to say goodbye once again. It is a bit harder than the first time but we are not in Australia to hang around Brisbane for a year.

See some pics in the slideshow.

Our first stop is in the Glasshouse Mountains. We spend the night on a lookout point where we didn’t see the “no camping”-sign. The view over the hills and the brilliant night skies really invite us to stay. Gregor climbs a few hills and takes heaps of photographs.

glasshouse.

The next morning we head out to Hervey Bay. It’s the most southern access point to the Great Barrier Reef what you clearly can see on the beaches. Lots of beautiful shells, corals and other flotsam. We stay on a parking lot where we don’t see a sign that it would be forbidden to park/camp there. Anyway at 1:00 AM a security guy comes up to us and tells us nicely that we can’t stand here overnight. He tells us to go for the parking lot of the tourist info. We stay there for a more or less relaxing night and after breakfast we set off in the direction of Bundaberg.

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Arriving in Bundaberg we reckon it doesn’t really make sense to stay in this town any longer. After a short excursion to the rum distillery we’re going to Bargara, small coastal town, quiet and relaxed, where we stay for three days. As well there are public showers and toilets on the beaches and of course we use every free shower there is (: The second evening we run into a guy called Terry that asks us if we’re lookig for work. “Yes, no, not really, depends?”. He needs two helping hands to cast concrete in his driveway. This guy somehow appears really strange to us, tells us confused stories (for example that he is negotiating with Malaysia on building a submarine) and his car was packed with all kinds of stuff including fish-models made of fiberglas.

stone.

We wake up the next morning with a strange feeling in our stomachs and drive over to his house. Gregor is supposed to be there at 6:30, but I’m still to tired and stay in bed a bit longer. Gregor wakes me up at 9:00, all the work is done and they are having breakfast. My expectations are nearly exceeded as I step into Terry’s shed. Somehow creepy, dirty, you don’t want to get used to the smell and for a toilet he has a bucket in the backyard. I keep the details of disposal to myself. I can’t eat anything there but Gregor “enjoys” his Steak’n’eggs breakfast, we take the 50 bucks and head of as fast as possible. As Terry tells us he’s always looking for backpackers to work for him…but we can’t really believe it.

ontheroad.

On the fourth day in Bargara we are setting out to go to Rules Beach which is advertised as a great beach in some brochure. We go to Bundaberg to refull our supplies and wineboxes. After two, three hours drive it’s getting more and more outback-ish and the houses get less and less. As we get to Rules Beach we are pretty dissappointed – it’s used exclusively by 4 Wheel Drivers and is not really welcoming.

But Gregor doesn’t give up and tries to access another part of the beach over some unsealed road. We don’t find it but for the first time we see enormous kangaroos jumping in front of our car. As we don’t really know where to park our car to sleep and it’s slowly getting darker (it’s always getting dark way too early in Australia!), we stay in a caravan park in the bush. It’s really quiet and pretty basic. We like that. Once again a great place to watch the sky with the milky way and shooting stars just everywhere – and the goon is not even that bad.

stars.

After a big breakfast I’m getting behind the wheel and drive us the 1,5 hours to Agnes Water. We find a really nice low-key campsite at Workmans Beach surrounded by palms, tropical plants and trees, just a few meters off the beach. There are only few other campers (mainly hippies and backpackers) and the night is only 5,50$. We’re going further north during the next days. Reports follow.

workmans.

More pictures in the slideshow.

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