— immi and greg.

here we go (again). a roundup. a goodbye.

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Puh, das waren schon wieder vier Monate, die wie im Flug vergingen. Wir sind jetzt seit Ende Juni auf der idyllischen Wynberg Station, haben mittlerweile unser zweites Visum erhalten und die Reisekasse ein bisschen aufgestockt. Doch mittlerweile juckt es uns wieder, wir wollen los. Zwar geben wir erstmal den Komfort regelmäßiger Duschen, großer Betten und eines vollen Kühlhauses auf – allerdings haben wir unsere kleine persönliche Freiheit wieder. Das heißt: schlafen solang wir wollen, essen worauf wir Lust haben und vor allem endlich wieder unterwegs sein.

In den vier Monaten haben wir einen guten Einblick in das Landleben, die Menschen und die harte Arbeit auf einer Rinderfarm bekommen. Wir wissen auch, wir könnten auf keinen Fall für längere Zeit “hier draußen” leben – wir sind einfach zu sehr Stadtmenschen. Wir sind es gewohnt mit toleranten, offenen Menschen zusammen zu sein, in der Moderne statt 20 Jahre in der Vergangenheit zu leben, finden gut was Greenpeace macht, beurteilen Menschen nicht nach Hautfarbe oder Einkommen, verbrennen unseren Müll nicht und glauben an ein Wort das “Nachhaltigkeit” heißt. Wir haben höchstwahrscheinlich auch einfach in vielen Dingen ganz andere Ideen, als man sie entwickelt, wenn man im Outback aufwächst. Im Großen und Ganzen dürfte man dasselbe Gefühl in einem Dorf in Oberbayern bekommen, aber da waren wir zwei ja noch nie im Urlaub, geschweige denn zum arbeiten.

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Es gibt natürlich ein paar Punkte, wegen denen wir ganz froh sind jetzt los zu fahren. Allerdings gibt es auch einiges was wir vermissen werden. Allem voran sicher die Möglichkeit einfach mal die Landschaft hinter den Viehzäunen am Highway zu erkunden, einen Four Wheel Drive in dem für ihn bestimmten Terrain zu nutzen und einfach dieses spezielle Gefühl zu haben, dass sich auf diesen 16.000 Hektar nur vier Leute aufhalten und du einer davon bist. Man hat eben sehr viel für sich allein…

Die Menschen hier sind natürlich extrem nett und gastfreundlich; wir fühlten uns immer gut behandelt und wurden von der Gemeinschaft freundlich aufgenommen und wissen das wirklich zu schätzen. Die Gastfreundlichkeit, die uns hier entgegengebracht wird, wird wohl so in Deutschland kaum zu finden sein. Unsere Gastgeber und deren Freunde sind uns schon ein wenig ans Herz gewachsen, allerdings vermeiden wir Diskussionen über Politik, Klimawandel, Tierschutz und für das Outback eher exotische Themen wie “elektronische Musik” oder “vegetarisches Essen” (“Salat zum Braten? Das geht ja gar nicht!”).

Diese unzähligen Pferderennen, Rodeos, Geburtstage oder einfach so mal ein Trinkgelage. Wenn man nach einem langen Tag den Highway entlangfährt und in der Ferne Feuer auf den Hügeln der benachbarten Farm sieht (und dieses Feuer dann auch noch löschen muss). Oder man wacht morgens auf und weiß nicht was einen erwartet: 40°C im Schatten, kühl und Nieselregen, ausgefallene Pumpen, ausgebrochene Rinder, Kälber die ihre Mutter verloren haben, aufgeschwollene Kühe, eine kaputte Windmühle oder, wie in den letzten paar Tagen, die Betreuung der Nachbarskinder. Wir werden uns wohl ein paar Ersatzaufgaben suchen müssen, was, wie wir uns kennen, sicher sehr einfach wird.

quamby

Eigentlich ist seit unserem letzten Eintrag zu viel passiert, um alles auf einmal zu erzählen. Wir hoffen, wir überladen euch nicht und fangen einfach mal an.

Nach dem letzten Mustering Anfang August, verbringen wir die Wochenenden regelmäßig auf Cloncurrys Pferderennstrecke. Es wird gepichelt und gewettet und leider verlieren aber wir auch etwas Geld (Gregor hatte beim Wetten im Pub mehr Glück, “verliert” das Geld aber unter mysteriösen Umständen). Da das heftige Verzehren von Rum und Cola hier auf eigentlich allen sozialen Veranstaltungen, inklusive Kunstausstellung und Cocktailabend, zum Programm gehört, freuen wir uns auch mal unsere Gastgeber allein in die Stadt fahren zu lassen und ein paar Abende trocken zu bleiben. Der “Winter” mit seinen moderaten 28°C ist im September vorbei. Die Temperaturen klettern regelmäßig in die Zone der Dreißiger und kratzen ab und zu auch die Vierziger. Dank der relativ niedrigen Luftfeuchtigkeit halten wir das aber ganz gut aus.

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Bei den Rindern sieht das leider anders aus. Ein paar Pumpen versagen, mehrere Wasserstellen trocknen aus und die Tiere werden wuschig. Leider vergessen über die ganzen Wassersorgen auch ein paar Kühe ihre Kälber – gut für uns, denn wir haben auf einmal vier Pflegekälber. Nur die ersten beiden, Barney (Geröllheimer) und Fred (Feuerstein), überleben die ersten paar Tage und heftigsten Durchfall – wir verfluchen die Mütter und geben alles für unsere kleinen Bullen. Die wachsen mittlerweile ganz gut, essen Gras und springen freudig über die kleine Weide neben dem Haus. Auch bei unseren zwei Hausschweinen können wir uns über Nachwuchs freuen – gleich vier kleine schwarze und gescheckte Ferkel wuseln durch den Schweinestall und entlocken jedem Besucher ein Jauchzen. Gregor bringt von einem Job eine kleine Babyziege mit, die sich unglücklicherweise in zu treibende Rinderherde verirrt hatte – wir stellen fest, es gibt nichts niedlicheres als Zicklein!

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Gregor repariert währenddessen mit Damien Pumpen, Windräder, Rohre und Tröge und stellt somit wieder ein bisschen Ordnung her. Das trockene Wetter bringt uns auch die ersten Gewitter – die bringen nur keinen Regen, dafür aber Blitze, Donner und Grasfeuer (Buschfeuer sind das zum Glück noch nicht). Das erste große Feuer wird allerdings durch einen Zug verursacht und blockiert für mehr als zwölf Stunden den Weg nach Cloncurry. Es ist etwas unvorteilhaft dass unsere Gastgeber gerade in diesem Zeitraum auf der Hochzeit ihres Sohnes sind und uns (natürlich) die Wasserpumpe ausfällt. Da Gregor ein bisschen lang braucht um festzustellen, dass das gute Stück nicht zu retten ist, sind wir für mehr als 48 Stunden ohne fließendes Wasser und müffeln ein bisschen.

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Die nächsten Feuer werden ein bisschen dramatischer. Vor einigen Wochen hatten wir gleich zwei Feuer in der “Nachbarschaft”. Eines wurde auf Toole Creek durch einen Blitz verursacht und auf “Dryburgh” hat ein unaufmerksamer Schweißer ein paar hundert Hektar abgefackelt. Wir saßen schon beim Feierabendbier auf der Veranda, als Immi den “wundervollen Sonnenuntergang” bemerkte – wie sich herausstellte war das die brennende Hügelkette in “Toole Creek”. Also schnell den 500 Liter Wasserkanister auf den LandCruiser geladen und ab auf den Highway. Da war natürlich schon alles zu spät. Feuerwehr und Polizei überall, aber niemand wusste so wirklich, was zu tun war. Da unser Gastgeber der örtliche Feuerwehraufseher ist, ging es sofort los – Befehle überall. Ein solches Grasfeuer über mehrere tausend Hektar stoppt man eben nicht mehr mit Schaum oder Wasser. Man befehligt dann Bagger und Planiermaschinen, um Schneisen in die Vegetation zu schneiden und hofft, dass das Feuer nicht übergreift. Wir sind am Highway unterwegs, lotsen Trucker aus dem Rauch und brennen die Vegetation am Straßenrand kontrolliert ab – sogenanntes Backburning oder auch fight fire with fire (;

Kurz vor ein Uhr nachts sind wir wieder zurück. Das Feuer brennt zwar immer noch, wird aber am nächsten Tag unter Kontrolle gebracht und ist nicht mehr wirklich gefährlich. Einige Grundstücke nördlich von Cloncurry haben nicht soviel Glück. Starker Wind und unzugängliche Landschaft führen zu einem unkontrollierbaren Brand, der sogar ein paar Häuser vernichtet.

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Die ersten Gewitter bringen aber auch ein paar Regentropfen. Es ist zwar nicht genug, um die Flussläufe zu füllen, aber immerhin ausreichend um die Temperaturen für ein paar Tage unter die 35°C zu drücken. Das feuchtere Wetter bemerkt man auch an der aktiveren Fauna – grüne Baumfrösche, Cane Toads und Schlangen (!) sind auf einmal überall! Eine olivgrüne Python versteckt sich hinter unserer Waschmaschine, eine andere steckt ihren Kopf aus dem Klo und eine schafft es sogar bis auf die Veranda im ersten Stock – wir sind verängstigt bis wir erfahren, dass eine Python uns kaum Schaden zufügen kann, es sei denn sie ist 2,50m lang und hat sich um unseren Hals geschlängelt. Gregor findet seltsamerweise in immer mehr Ecken (leider auch in seinen Boots) die ziemlich giftige Redback Spinne – da diese ziemlich gefährlich ist, sie kommt aus der selben Familie wie die schwarze Witwe, wird sie ziemlich schnell zermatscht und Immi freut sich.

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Anfang Oktober sind wir ziemlich aufgeregt, denn: wir fahren in den Urlaub! Im Urlaub! Sowas hatten wir ja noch nie! Unsere Gastgeber haben auch ein Lieblingsziel “nur” einige hundert Kilometer entfernt. Der Lawn Hill Gorge National Park (auch Budjamulla NP) ist einer der schönsten Nationalparks in Queensland. Wir können das bestätigen und fügen dazu, es ist auch einer der überraschendsten! Nach mehr als vierhundert Kilometern durch eine ziemlich öde, trockene Landschaft stehen wir auf einmal in einer Oase. Regenwald überall, kleine Flussläufe und natürlich die charakteristischen roten Felsen, die eine wirklich beeindruckende Schlucht formen. Wir nehmen das Kajak und erkunden die Schlucht, springen von Felsen und lassen uns von Wasserfällen die Hitze aus der Haut massieren. Eine beeindruckende Laune der Natur – so toll, dass Gregor beim ganzen Fotografieren das Paddeln vergisst. Wir bleiben leider nur eine Nacht und fahren, nach einer kleinen Wanderung und einem erfrischenden Bad in einem der Flüsse, die ganze Strecke wieder zurück. Für uns war es wirklich eine willkommene Abwechslung und zurück zu Hause, sind wir erfrischt und gut erholt.

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Das müssen wir auch sein, denn am nächsten Wochenende steht schon wieder Mustering an. Die letzte Runde dieses Jahr, bevor es zu heiß wird. Immi will diesmal auch mit von der Partie sein…und wird auch gleich auf ein Pferd gesetzt. Vor lauter Aufregung weiß sie gar nicht wohin mit sich, ist aber nach sechs Stunden im Sattel vollkommen begeistert – wir werden wohl aufs Land ziehen müssen. Einziges Manko: man spürt auf einmal all die Muskeln, die man noch nie benutzt hat. Das schmerzt, besonders wenn man am nächsten Tag schon wieder mit muss.
Gregor agiert auf Motorrad und Quad mittlerweile so souverän, dass man ihn nicht aufs Pferd lässt – schade, aber ist eben so.
Ohne größere Probleme und mit Hilfe des Helikopters bekommen wir die 16.000 Hektar ziemlich schnell aufgeräumt und sind nach zwei Wochen fertig. Fertig heißt: das wars mit Rinder treiben für dieses Jahr! Im Sommer kann es nun sehr nass oder sehr trocken werden und die Zeit wird meist darauf verwendet, Gerätschaften und Zäune zu reparieren und den Laden auf Vordermann zu bringen.

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Am 18. Oktober feiern wir Immis ersten Geburtstag in Australien und besuchen dazu “Sam the Wokman”, der in einem Pub in der Stadt die Küche betreibt. Oh Mann, seine Kochkünste sind wirklich einzigartig und wir müssen zugeben, dass wir noch nie so gut chinesisch gegessen haben. Danach erheitern wir uns an Karaoke und den angebotenen Spirituosen und fragen uns, wie die Geburtstagsgesellschaft auf einmal von sechs auf zwanzig Leute angewachsen ist! Am nächsten Tag wird ausgekatert. Wir haben ein paar Tage vor Immis Geburtstag auch die Bestätigung unseres zweiten Visums erhalten und jetzt können wir erstmal die Füße hochlegen. Wenn wir nicht gerade Karten erstellen, eine neue, zwanzig Kilometer lange, Zaunlinie vorbereiten oder Buschbrände löschen, gibt es gar nicht mehr viel zu tun.

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Wir bereiten uns also auf unsere Abreise vor, feiern am 4. November unser erstes Jahr in Australien (und wir freuen uns auf das zweite) und haben endlich mal wieder Zeit für wesentliche Dinge (z.B. Fotos bearbeiten oder nen Blogartikel schreiben). Im Moment hüten wir noch die Kinder des Bürgermeisters, der mit seiner Frau für zehn Tage nach Melbourne gefahren ist um sich dort den Spring Racing Carnival (ja, schon wieder Pferderennen) anzusehen. Die Kids sind zwar ganz nett, aber wir warten ebenso sehnsüchtig auf ihre Eltern wie sie.
Letzten Dienstag waren wir noch auf Cloncurrys Ausgabe des sogenannten Melbourne Cups – tatsächlich das “Race that stops the nation”, denn gearbeitet hat von 14:00 Uhr bis 14:03 sicher niemand. Wir haben natürlich wieder nix gewonnen, dafür aber beim sozialen Schmiermittel ordentlich zugegriffen und auch einige nette Leute kennengelernt. Gut wars!

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Nächsten Donnerstag gehts dann weiter, erst einmal nach Normanton und dann über die Atherton Tablelands nach Cairns. Mal schauen, was uns da noch über den Weg läuft.

Wir sagen “See ya!” zu Cloncurry mit seinen guten und schlechten Seiten. Wir sagen “Hallo!” zu guter Musik aus dem Autoradio und freuen uns, dass wir endlich (endlich!) kein ABC Western Queensland oder die Hassprediger von 2GB Radio hören müssen! Wir werden wieder offene und tolerante Menschen kennenlernen und hoffentlich die Vorurteile und das engstirnige Denken der Landbevölkerung schnell hinter uns lassen.

In diesem Sinne “Darauf ein Dujardin!” – Prost!

Slideshow zu den letzten Monaten:

Slideshow zum Lawn Hill Gorge NP:

Slideshow zum Quamby Rodeo:

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Phew, another four months that just flew by. We’ve been on the idyllic Wynberg station since the end of June, have now received our second visa and in the meantime topped up our travel funds a bit. But now the travel bug bit us again and we want to go. Of course we give up the comfort of regular showers, big beds and a full cold room – but we also got our own little personal freedom back. This means that we can sleep as long as we want to sleep, eat what we feel like and above all are finally on the road again.

During the four months we got a good insight in the life on the land, the people and the hard work on a cattle station. We also realized we could never live “out here” for a long period of time – we’re simply too much city people. We realized we quite like living in the city with lots of people, many different mindsets and interests. The availability of goods or options to spend your days and of course the lower prices for almost anything. We probably just developed completely different ideas and priorities growing up and living in towns or cities than kids growing up in the country – just different things to worry about. Generally speaking you would probably realize the same things living and working in a small township in the Bavarian alps but we never have been there on a holiday let alone work.

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Besides these things that pushed us to jump back in the van there are many reasons why could have parked our car for a couple of months more. We are definitely missing the possibility to discover the country behind the barbed wire fences along the highway, the backblocks of the continent and the place where the true Australian experience still lives strong. As we are back in the city now where people are crammed in tight spaces we miss the certain feeling you get when you know that besides you there are only four more people on these 16,000 hectares around you – there’s just so much space to breathe and love around that you immediately feel imprisoned coming to the city (not to mention traffic lights – what an exotic sight coming back to the coast).

We will definitely never forget our hosts, Chris and Damien, their family and friends. Their hospitality and kindness were simply overwhelming – we were introduced to anybody and were always treated with respect and interest. It was very easy for us to develop relationships and make friends in this extremely positive environment. The whole community just embraced us – we really learnt here, that most Australians are really keen to experience outside influences and love to be around people from foreign countries. They love to learn about you and in the same time we just got taught so much. As we got pretty close to our hosts and were involved in almost any task on the farm we sometimes even felt like family – though we were able to avoid to call Chris and Damien Mom and Dad (;

After travelling again and meeting people from other countries we definitely doubt you could find a similar sense of hospitality and openness in any other part of the western world.

These countless horse races, rodeos, birthdays or just the casual afternoon drinking session. If you drive down the highway after a long day and in the distance you see fire on the hills of the neighboring property (and you also have to put out this fire). Or you wake up in the morning and do not know what to expect: 40°C in the shade, cool weather and a drizzle, failing pump, cattle that broke a fence, calves that have lost their mother, bloated cows, a broken windmill, or, as in the last few days, taking care of the neighbor’s children. We will probably need to get a couple of new tasks while we’re travelling to keep us entertained – but that’ll be easy i think (as long as relaxing is made a task).

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Actually there’s been happening too much since our last entry to tell it all at once. We hope we don’t overwhelm you and will just start now.

After the last Mustering early August, we regularly spend our weekends at the Cloncurry Racecourse. We are boozing and betting and unfortunately lose a bit of cash (Gregor had more luck with his bets in the pub, but “looses” the money under mysterious circumstances). Since the consumption of rum and coke is quite common on virtually all social events, including art exhibitions and cocktail evenings, we are happy to let our hosts go to town on their own once in a while and stay dry for a few nights. The “winter” with its moderate 28°C is over in September. Temperatures regularly rise into the thirties and are also sometimes scratching the forties. But thanks to the relatively low humidity we are taking the heat pretty good.

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Unfortunately this is different for the cattle. A few pumps are failing, some waterholes are drying up and the animals are getting a bit stirred up. Sadly some cows forget their calves about all the water worries – which is good for us, because we now have four poddy calves at once. Only the first two, Barney (Rubble) and Fred (Flintstone) survive the first few days and violent diarrhea – we curse the mothers and to give everything for our two young bulls. They’re now growing pretty well, eating grass and jump joyfully on the small pasture next to the house. We can also celebrate birth with our two pigs – four small black and mottled piglets scurry through the pigsty and make every visitor cheer with joy. From a job Gregor brings back a small baby goat that had unfortunately strayed into a mob of cattle during mustering – we suddenly realize there is nothing cuter than a kid!

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In the meantime Gregor is repairing pumps, windmills, pipes and troughs with Damien and restores some order. The dry weather also brings us the first thunderstorms – they only bring no rain, but lightning, thunder and grass fires (luckily no bushfires yet). The first major fire however is caused by a passing train and blocked the way into Cloncurry for more than twelve hours. It is somehow disadvantageous that especially in this period our hosts are away on the wedding of their son and the homestead’s main water pump fails exactly during that time. As Gregor needs a bit too long to realize that the pump cannot be saved, we are on the property for more than 48 hours without running water and a smell a bit musty.

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The next fires will be a bit more dramatic. A few weeks ago we had two fires in the “neighborhood”. One was caused by lightning on “Toole Creek” and on “Dryburgh” an inattentive welder burned a few hundred acres. We sat on the porch with the evening beer when Immi noticed the “beautiful sunset” – as it turned out it were the burning hills in “Toole Creek”. So we quickly put the 500 liter water tank on the Land Cruiser and off we go to the highway. Firemen and police everywhere, but nobody really knew what to do. Since our host is the local fire warden we immediately started fighting fires and backburning vulnerable areas. You can’t just stop such a grass fire over several thousand acres with foam and water. You then command have to command excavators and dozers to cut firebreaks in the vegetation and hope that the fire does not overlap. We are on the highway pilot truckers out of the smoke and burn the dry roadside vegetation – known as backburning or fighting fire with fire (;

Shortly before one clock at night we are back home. The fire is still burning, but will be under control the next day and is no longer is really dangerous. Some properties North of Cloncurry are not so fortunate. Strong winds and inaccessible landscape lead to an uncontrollable fire that even destroyed a few homesteads.

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The first storms also bring a few drops of rain. While it is not enough to fill the rivers, it still is enough to make the temperatures drop under 35°C for a few days. The humid weather is also noticed in the active fauna – green tree frogs, cane toads and snakes (!) are now everywhere! There’s an olive python hiding behind our washing machine, another one pokes her head out of the toilet and one even manages to get up to the porch on the first floor – we are scared until we find out that a python can’t really harm you unless it is 2.50 m long and is locked around your neck. Gregor always find the fairly toxic Redback spider in corners around the property (and also unfortunately in his boots) – since this is quite dangerous (it comes from the same family as the Black Widow) she is squashed pretty quickly and Immi is very pleased.

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In early October we’re pretty excited because: we go on a vacation! And we are already on vacation! We never had something like this before! Our hosts have a favorite target “only” a few hundred kilometers away. The Lawn Hill Gorge National Park (also Budjamulla NP) is one of the most beautiful national parks in Queensland. We can confirm that and add that it is also one of the most surprising! After a drive more than four hundred kilometers through pretty barren, arid landscape, we encounter a sudden oasis. Rainforest everywhere, small rivers and of course the characteristic red rocks that form a truly impressive gorge. We take the kayak and explore the canyon, jump from rocks and let the waterfalls massage the heat off our skin. An impressive freak of nature – so much that Gregor forgets to paddle over all the photographing. Unfortunately we only stay for one night and then, after a short hike and a swim in one of the rivers, head all the way back. For us it really was a welcome change, and back at home, we are refreshed and well rested.

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We have to be, because the next mustering is already scheduled for the weekend. The last round this year, before it gets too hot. This time Immi will be joining the party … adequately positioned on a horse. She is so excited she does not know what to do with herself, but is completely thrilled after six hours in the saddle – we might to move to the countryside back in Germany. The only drawback: you can feel at once all the muscles that you have never used. That hurts, especially when you have to get back on the horse the next day.
Gregor is already too confident on motorbikes and quads and has to stay off a horse- a shame, but so be it.
Without major problems and with the help of a helicopter we get the 16,000 hectares cleared pretty quickly and are finished after two weeks. Finished means: that’s mustering for this year! Now that summer is approaching it can be very wet or very dry and the time is mostly spent to repair equipment and fences and to spruce the station up.

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On 18 October we celebrate Immi’s first birthday in Australia and pay a visit to “Sam the Wokman” that runs the kitchen in a pub in town. Oh dear, his culinary skills are truly unique and we have to admit that we have never eaten Chinese food that good. Afterwards we amuse ourselves with the help of karaoke and the local spirits and ask ourselves how the birthday party has at once grown from six to twenty people! The next day is a 24 hours sleep-in. A few days before the Immi’s birthday we received confirmation of our second visa so we can finally relax a bit. If we do not create maps, prepare a new, twenty kilometers long, fence line or put out bushfires, there is not too much to do.

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And so we prepare ourselves for our departure, celebrate on our first year in Australia on the 4th November (and we are looking forward to the second) and finally have some time for important things (e.g. editing photos or writing some blog articles finally). At the moment we are still playing nanny for the mayor’s children, who went for ten days to Melbourne with his wife to witness the Spring Racing Carnival (yes, again Horse Racing). The kids are quite nice, but we are waiting as eagerly for her parents as they do.
Last Tuesday we’ve been to Cloncurry’s issue of the Melbourne Cup – it really is the “race that stops the nation”, because there was definitely no one working from 2:00 to 2:03 pm this afternoon. Again, of course, we won nothing with our bets, but we got ourselves some of the social lubricant and met some nice people. It was nice!

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Next Thursday we’re continuing our travels, first of all to Normanton and then via the Atherton Tablelands to Cairns. Let’s have a look what comes your way.

We say “See ya!” to Cloncurry and everything we called home in the last four months. We say “Hello” to loud music on our car stereo, pasta three times a week and no plans for the next weeks. We will miss our host family and all their/our friends and the clean air of the Outback. But we’re looking forward to a whole bunch of new people and new places to discover along the coast. And of course we’re very much anticipating swimming holes and ocean water.

In this sense – cheers!

Slideshow for the last few months:

Slideshow for Lawn Hill Gorge NP:

Slideshow for Quamby Rodeo:

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