— immi and greg.

above the tropic of capricorn #2.

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Cairns hat uns nicht wirklich überzeugt. Es ist stickig und schwül, die vielen Autos und Menschen nerven uns ziemlich und wir wünschen uns zurück in die angenehm kühlen Tablelands. Mal wieder haben wir keine Pläne gemacht, also kaufen wir ein bisschen Proviant und Sprit in Smithfield und fahren an einem wunderbar sonnigen, wolkenlosen Tag weiter nach Norden.

Der an der der Küste entlang führende Cook Highway ist zuerst ziemlich langweilig – endlose Zuckerrohrplantagen und relativ niedrige Hügelketten prägen die nördlichen Ausläufer der Tablelands. Doch dann, nach einer langen Linkskurve liegt plötzlich wieder der Pazifik vor uns. Türkis glitzerndes Meer und weiße Strände soweit das Auge reicht. Das größte Problem ist jedoch, dass man aufgrund von Würfelquallen nicht wirklich ins Wasser hüpfen kann. Wir halten an einem kleinen Strand an, der an genau diesem Tag scheinbar ein Geheimtipp ist – kaum ein Mensch dort und ein kleiner Park voller Mangobäume hinter den Dünen. Hier gibt es auch ein sogenanntes Stinger Net, welches einen nicht nur vor den Quallen, sondern auch vor allem sonstigen Getier in diesen Gewässern schützt. Das Wasser ist warm, nah an 30°C, aber wir dösen am Strand, lesen, “kühlen” uns ab und zu ab und holen uns natürlich einen ordentlichen Sonnenbrand.

Außer uns sind nur noch vier hängen gebliebene Hippies aus Melbourne am Strand, die auf ihrem Weg nach Süden vom Eclipse Festival sind, sich dafür aber viel Zeit lassen. Als so langsam die Sonne hinter den Hügeln versinkt, schauen wir auf die Uhr. Ist es schon 5? Nein erst 3. Wir steigen trotzdem ins Auto und fahren weiter nördlich auf unserer Suche nach einem guten Schlafplatz. Nördlich von Wangetti sehen wir einen kleinen Parkplatz auf unserer rechten Seite. Zwischen den großen Bäumen sehen wir ein großes Zelt und eine Planenkonstruktion.

Das ist zwar kein Zeltplatz und auch das Übernachten scheint nicht erlaubt zu sein, aber wenn hier jemand ein Zelt aufschlägt kann ja nicht so viel kontrolliert werden. Wie wir später erfahren, wird dieser Strandabschnitt von Aborigines betreut und wir machen uns nicht wirklich Sorgen, dass wir nachts verschwinden müssen. Wir treffen die vier Hippies vom Strand wieder, quatschen eine Weile und machen ein kleines Lagerfeuer. Da wir relativ früh aufgestanden sind, haben wir eine frühe Nacht und schlafen ruhig.

Wir wachen auf und wissen auf einmal, was wir machen wollen. Wir fahren nach Port Douglas um ein Bad im Meer zu nehmen und zu duschen. Danach gibts Nutellabrötchen, wir schauen uns in der Touristeninfo um und besichtigen St. Mary’s by the Sea, eine alte Holzkirche mit Ausblick auf den Strand hinter dem Altar. Wir fahren weiter zur Mossman Gorge und sehen den übervollen Parkplatz. Mindestens 200 Autos bedeutet mindestens 200 Menschen und wir nehmen uns vor, die Schlucht einfach sehr früh morgens zu besichtigen. Da die Mossman Gorge eigentlich unser Ziel für diesen Tag war, es aber erst 13 Uhr ist, fahren wir weiter nach Norden um in den Daintree National Park zu kommen.

Wir nehmen für 23 AUD die Fähre über den Daintree River und fahren dann eine steile, kurvenreiche Straße durch dicken Regenwald bis wir an das Ende der befestigten Straße kommen. Via Münztelefon (!!!) reservieren wir uns einen Platz auf dem Noah Beach Campground, geführt von Queensland Park and Wildlife Service (QPWS) und holen uns am Kiosk noch einen Sixpack Bier. Auf dem Campingplatz angekommen werden wir von einem großen Waran begrüßt, der sich faul durchs Unterholz bewegt. Wir schlagen unser Lager auf, setzen uns an den Strand und trinken ein paar Bier – ein schnelles Stir Fry füllt unsere Mägen und wir fallen zufrieden in unseren Van.

Gregor wacht sehr früh auf und geht am Strand fotografieren. Er muss eine Weile laufen, denn auch hier haben haufenweise Hippies einen Zwischenstopp eingelegt – der ganze Strand ist voll mit meditierenden Menschen. Wir fahren zum Lookout am Cape Tribulation und wandern über den Strand und durch den Regenwald und merken gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Es ist wunderbar warm und seltsamerweise auch recht trocken – leider kann man im gesamten Daintree nirgends schwimmen gehen, denn Stingernetze gibt es hier nicht.

Im Daintree gibt es ein Überangebot an Freizeitaktivitäten, von Rundgängen durch die Baumkronen bis zu Hochseilgärten. Leider alles zu Preisen, die wir als Wucher empfinden. Wir sind in einem Dilemma angekommen – man ist nur einmal hier, sollte man das machen? Wir sagen schlussendlich nein, denn Regenwälder sieht man auch noch woanders und die Preise sind wirklich unverschämt, selbst für einen Reisenden mit einem größerem Budget als dem unseren.

Ein bisschen frustriert fahren wir zurück zur Fähre, allerdings nicht ohne vorher bei der Daintree Ice Cream Company anzuhalten. Wir bekommen einen Eisbecher mit vier Kigeln der ausgefallensten Geschmacksrichtungen – unter anderem Macadamia, Himbeere, Wattleseed (ein bisschen wie Kaffee) und Jackfruit (schmeckt wie ein Bananen-Hubba-Bubba).
Wir sind ein bisschen besser gelaunt und machen uns auf den Weg zurück nach Port Douglas. Auf unserem Zeltplatz gab es keine Duschen und wir sind mittlerweile ziemlich durchgeschwitzt. Wir springen ins Meer, nehmen eine lange Dusche und machen uns danach ein paar Cracker mit Käse zum Abendessen. Wir übernachten in Craiglie außerhalb von Port Douglas und reiben uns ein bisschen an der Frage auf, was wir denn morgen machen?

Zum Glück konnten wir uns auf einen Plan einigen und so sind wir am nächsten Morgen die ersten auf dem Parkplatz an der Mossman Gorge. Wir wussten nicht, dass wir bis 7:30 Uhr auch durch die Schranke hätten fahren und machen uns auf den 15-minütigen Fußweg, da noch keine Shuttlebusse in Betrieb sind. Auch hier sehen wir, wie überall, illegal geparkte Camper und Hippies.
Die Schlucht ist ein absolutes Highlight und wir schwimmen mit den Fischen im eiskalten und glasklaren Wasser während die ersten Touristen eintrudeln. Im großen Infocenter gibt es übrigens eine exzellente Heißwasserdusche. Wir verlassen die Gorge pünktlich mit den ersten Shuttlebussen und verbringen einen weiteren Strandtag mit Sonnenbrand in Ellis Beach. Wir sehnen uns ein bisschen zurück in die Abgeschiedenheit und Ruhe vom Cape Trib oder den Tablelands und übernachten noch einmal an dem kleinen Strand nördlich von Wangetti.

Wir wachen beide auf, weil wir aufs Klo müssen – mit den ganzen Campern um uns herum ist der Busch nicht wirklich eine Alternative. Wir fahren nach Trinity Beach, duschen und haben ein langes Frühstück. Wir füllen unseren Tank und Kühlschrank auf und fahren weiter südlich und biegen in Babinda vom Bruce Highway ab. Die Touristeninformation hier ist sehr nett und hilfreich und nach einem Zwischenstopp beim örtlichen Fleischer bewegen wir uns weiter landeinwärts zu den Babinda Boulders.

Wir erwarten nicht viel und finden das gelobte Land für Backpacker. Der kleine Zeltplatz mit 10 Stellplätzen kann für zwei Nächte kostenlos benutzt werden, es gibt ein Toilettenhäuschen mit Dusche und die Wasserfälle mit Badesee sind 250 m entfernt. Wir schlagen unser Lager neben einer netten Familie aus dem Süden auf und schauen einer großen Hippiegruppe zu, die mit mehreren Autos ankommt und ein kleines Dorf aufbaut.

Nach dem Abendessen sieht Immi, wie ein hilfloses Mädchen versucht ihrem Freund die Haare zu schneiden. Sie springt für sie ein und bemerkt beim Schneiden dass er aus Deutschland kommt. Wir entscheiden uns zu bleiben, auch wenn der Platz sich ziemlich füllt und Immi ein bisschen schreckhaft auf die Vögel reagiert, die regelmäßig unter unserer Markise hindurchsausen. Und wir hören auch das erste Mal einen Satz, der uns den Rest unserer Reise nach Süden begleiten wird: “Can we stay here?”, mit einem klar erkennbaren deutschen Akzent – klar, es ist Ende November und wieder Backpackerzeit.

Wir wachen am nächsten Morgen um 7:30 Uhr auf und haben Curried Beans auf Toast zum Frühstück. Danach bewegen wir uns gemächlich zum Badeloch und schwimmen ein paar Runden im Wasser, das, natürlich, wieder schön kalt und extrem sauber ist. Ein Franzose weist uns auf drei unterschiedlich hohe Steine hin – von jedem kann man ins Wasser springen, doch sollte man aufpassen, dass man weder auf Steine, Baumstämme oder Schildkröten springt, die sich unter der Wasseroberfläche verstecken. Wir relaxen den ganzen Tag, lesen und essen Kleinigkeiten. Nachdem Immi Capote’s “In Cold Blood” fertig hat, will sie unbedingt mehr englische Bücher lesen. Das ist gut, denn deutsche Bücher sind recht rar und wir haben mittlerweile eine kleine Bibliothek im Auto. Ein Teil davon reist schon auf dem Dach. Nach einem leckeren Thai Curry zum Abendessen gehen wir ins Bett, denn so langsam drehen auch unsere Nachbarn ihre Psytrance-Musik etwas leiser. Beim Zähneputzen sehen wir eine riesige Ratte und sind uns ziemlich sicher, dass das kein Opossum war.

Nach einem couragierten FKK-Schwimmgang kurz nach Sonnenaufgang frühstücken wir ein bisschen Wassermelone das unsere Nachbarn nicht mehr geschafft haben. Leider nimmt der Tag eine tragische Wendung als zwei Vögel, die immer noch unter unserer Markise durchfliegen, an die Beifahrertür knallen. Einer davon überlebt, während wir den anderen mit Schuldgefühlen beerdigen. Zurück in Babinda, waschen wir unsere Klamotten, laden die Akkus und Computer auf und fahren weiter nach Innisfail. Angeblich Australiens Hauptstadt des Art Deco, finden wir allerdings nur wenig und sehr hässliche Spuren davon. Wir decken uns in einem der vielen Billigläden mit Notwendigkeiten (Superkleber, Deo, …) ein und stocken unser Proviant ebenfalls auf.

Auf unserem Weg nach Süden halten wir beim angeblichen kostenlosen Liverpool Creek Rastplatz an. Wir schwimmen eine Runde im sehr warmen Fluss und beruhigen einige vorbeifahrende Backpacker, die sich aus Angst vor Krokodilen nicht ins Wasser trauen. Da wir dort nicht bleiben können, verfrachten wir uns und den Van auf einen Rastplatz nördlich von El Arish direkt am Bruce Highway – der ist zwar nicht sonderlich schön, dafür aber ordentlich laut. Wir brauchen ihn gücklicherweise nur zum Schlafen und sind schnell im Bett.

Wieder einmal wachen wir um 7:30 Uhr auf und fahren schnell weiter nach Mission Beach, denn der Rastplatz wird von einem mobilen Kaffeestand und seinen Kunden in Beschlag genommen. Auf dem Weg in den Ort sehen wir auch unseren ersten Kasuar – allerdings nur neben der Straße und als wir ein Foto machen wollen, ist er schon verschwunden. Nachdem wir uns ein paar Broschüren in der lokalen Touristeninfo besorgt haben, fahren wir an den Strand zum planen, frühstücken und entspannen.

Dort treffen wir auch zwei andere Reisende, deren Auto wir in der letzten Nacht auf dem Rastplatz gesehen haben. Während wir im 30°C warmen Meerwasser rumsitzen kommen wir ins Gespräch mit Angus und Jo – sie kommen aus der Nähe von Sydney, sind seit drei Monaten auf Achse und befinden sich gerade auf dem Weg vom Eclipse Festival nach Süden. Die beiden sind ein bisschen umgänglicher als die Hippies der letzten Tage und nachdem wir über die gesamte Mittagszeit gequatscht haben, fahren wir Nachmittags gemeinsam zur Tully Gorge. Der QPWS-Campingplatz in der Schlucht ist leer und relativ nett, wir werden allerdings von fiesen Bremsen auf Trab gehalten, die erst bei Einbruch der Dunkelheit verschwinden.

Am nächsten Morgen machen wir uns mit unseren beiden Bekannten auf um die Schlucht zu erkunden. Die Tully Gorge ist ein Rafting-Hotspot und somit gibt es überall kleinere Parkplätze am Fluss. Das Wasser ist ziemlich schnell und wir lassen uns in der Strömung treiben und erkunden das Areal um den Fluß. Wir fahren bis zum Ende der Schlucht und finden dort lediglich ein Wasserkraftwerk. Auf der Fahrt zurück kommen wir durch einen starken Schauer, der Campingplatz ist aber seltsamerweise noch trocken. Das hält nicht lange vor und es regnet den Rest des Tages. Wir backen derweil Brot auf dem Gaskocher, quatschen mit Angus und Jo und sind ganz froh, dass wir nicht allein im Regen sitzen müssen.

Als die Sonne am nächsten Tag das Innere des Vans zur Saune macht, stehen wir ganz langsam auf. Wir trinken Kaffee, sitzen rum und warten dass unsere Sachen trocknen. Wir fahren zurück nach Tully, kaufen Lebensmittel und nehmen an einem Straßenstand eine ca. 4 kg schwere Wassermelone mit. Wir sind uns unschlüssig, wohin wir fahren sollen, entscheiden uns dann aber für die Murray Falls. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung, denn als wir ankommen, treffen wir nicht nur Angus und Jo wieder, sondern finden auch einen riesigen, schattigen Campingplatz und gleich daneben einladende Badelöcher und Wasserfälle.

Während die beiden Angeln fahren, sammeln wir Feuerholz für die Nacht und baden in den abgesperrten Bereichen. Gregor findet einen “Living Stick” (ein Insekt das aussieht wie ein Ast) und abends lauschen wir dem Kampf der Musikanlagen: Cat Stevens gegen Psytrance. Seltsamerweise gewinnt Cat Stevens, denn der Eigentümer des Radios ist eingeschlafen und schaltet die Musik erst gegen 3:00 Uhr nachts aus. Wir essen Reis und Fisch, Kürbis aus dem Feuer und Eier zum Abendessen und gehen zufrieden ins Bett.

Die nächsten zwei Tage verbringen wir an den Murray Falls. Wir erkunden den Wasserfall, springen 5 m tief in kleine, stockdunkle Pools und schwingen uns an Seilen von Bäumen ins Wasser. Wir haben eine tolle Zeit, lesen, dösen und essen viel Melone, Papaya, Kiwi und Mango. Nach der zweiten Nacht brechen wir morgens auf und verabschieden uns erstmal von unseren Reisegefährten. Nach einem kurzen Stopp in Ingham fahren wir weiter zu den Wallaman Falls. Wir müssen durch ein Rinderherde durch und quälen unseren Van die steile Straße zu den Wasserfällen hinauf. Wir haben Muskelkater und der Wanderweg geht zwei Kilometer ins Tal.

Während Immi sich eine Weile hinlegt, macht Gregor sich auf den Weg und muss am Boden der Schlucht leider feststellen, dass man hier nicht wirklich baden kann. Er klettert trotzdem über die großen Felsbrocken bis zum Becken am Fuß des Wasserfalles und rutscht dann über einige glitschige Steine ins, diesmal wirklich eiskalte, Wasser. Erfrischt macht er sich auf den Rückweg und ist bereits nach einem Viertel des Weges durchgeschwitzt – es geht nur bergauf. Wir duschen noch einmal auf dem Campingplatz, aber da es hier nicht wirklich einladend ist, fahren wir weiter zu den Jourama Falls im Paluma Range National Park um dort zu übernachten.

Wir erkunden am nächsten Morgen die wenig spektakulären Wasserfälle und fahren nach einem kurzen Bad weiter nach Süden. Wir erkunden auf dem Weg das Big Crystal Creek. Ein türkisblauer Pool mit klarer Sicht bis zum Boden und tiefem Wasser. Danach weiter zum Little Crystal Creek –  wir fahren fast daran vorbei und bemerken erst nach einem Blick über den Rand einer Brücke, dass wir schon da sind. Wir mussten etwas länger fahren, das Erlebnis entlohnt uns allerdings. Mehrere kaskadierende Wasserfälle mit tiefen Schwimmlöchern, großen Steinen zum Springen und extrem wenig Touristen machen das zu einem absoluten Top Spot!

Wir verbringen den gesamten Nachmittag dort und fahren erst spät zu einem eigentlich sicheren Übernachtungsspot (Balgal Beach), um dann festzustellen, dass man dort nur in Zelten übernachten darf. Wir kommen gerade noch rechtzeitig, um uns einen Platz zu sichern – die Dauercamper in ihren Caravans brechen teilweise entnervt auf, weil sie nach einer Flut französischer Backpacker ihre 4WDs nicht mehr neben ihren mobilen Häusern parken können. Nach dem Abendessen sehen wir sechs Pelikane in Formation auf den Ozean hinausfliegen um dort nach Fischen zu jagen. Wir ziehen uns in den Van zurück, können aber aufgrund der französischen Besatzer nicht einschlafen, denn die müssen noch bis 1 Uhr nachts aufgeregt ihre Erfahrungen austauschen.

Wir wachen am nächsten Morgen dank strahlenden Sonnenscheins früh auf und schauen bei zwei Bechern Kaffee der Backpackerkarawane bei der Abfahrt zu. In Townsville angekommen versuchen wir Phillip und Claudia zu erreichen und fahren, nachdem das nicht klappt, in die BIbliothek in Aitkenvale um ein paar Dinge zu erledigen. Wir sind sehr effektiv und schnell wieder aus der stickigen Stadt raus (es ist gefühlte 10°C wärmer als auf dem Land) und kommen gegen Mittag in Alligator Creek an. Es riecht nach abgestandenem Wasser und ist nicht wirklich einladend.

Wir schalten seit langer Zeit mal wieder die Klimaanlage an und machen uns frohen Mutes auf den Weg nach Alva Beach, um dort die Nacht zu verbringen. Dort sind leider überall Moskitos, Gregor geht am Strand Kokosnüsse und Feuerholz sammeln. Wir müssen wieder feststellen, dass in Alva Beach Verkehr eigentlich nur aus Quads besteht. Wir kochen ein Mango-Chicken-Curry mit Kokosreis und stellen uns eine substantielle Frage: werden wir bei unserer Rückkehr nach Deutschland eigentlich sofort in riesigen Eisblöcken einfrieren? Wir werden nachts von Mozzies zerstochen, sehen aber ein kleines Stacheltier und ein paar streunende Hunde und genießen unser Lagerfeuer.

Am nächsten Tag sitzen wir im Auto. Den ganzen Tag. Immi hat in der letzten Nacht an geschwollenen Mückenstichen zugenommen, was sie zuvor an Gewicht verloren hatte und wir freuen uns über eine heiße Dusche und fruchtiges Frühstück in Home Hill. Wir fahren weiter durch das “Shitsunday” Council und tanken in Bowen auf. Vollkommen in unserem Tropenfeeling hängen geblieben, merken wir gar nicht wie interessiert die Leute schauen, als sie im Bikini die Scheiben wäscht (:
Wir fahren weiter nach Süden und neben die Abkürzung über eine Schotterstraße nach Seaforth und dann weiter nach Cape Hillsborough. Für die Nacht quartieren wir uns am QPWS-Campingplatz am Smalley’s Beach ein und werden wieder mal von Insekten durchlöchert. Es juckt.

Am nächsten Morgen gehen wir auf eine zweistündige Wanderung über Cape Hillsborough und sehen ein Schlange, die gegen einen Skink kämpft und ein kleines braunes Possum, allerdings keinerlei Menschen. Auf dem Weg zurück zum Parkplatz springen wir nochmal schnell unter die Strandduschen des privaten Campingplatzes und machen uns dann auf nach Mackay. Dort gehen wir ins Freibad und wundern uns, warum da soviel los ist? Ferien? Feiertag? Wir haben keine Ahnung, denn wir wissen ja noch nicht einmal welcher Tag heute ist. Wir sitzen dann wieder im Auto und kommen am späten Nachmittag in Yeppoon an.

Für die Nacht in den Campingplatz am Upper Stony Creek ein – der Typ in der Touristeninfo ist leider ziemlich inkompetent und kann keine unserer Fragen beantworten. Auf dem Campingplatz angekommen sind wir etwas überrascht: es ist fast alles voll mit größeren Gruppen von Australiern, das Wasser lädt nicht wirklich zum Schwimmen ein und wir sind ein wenig genervt. Die anderen Camper sind laut bis spät in die Nacht – wir verstecken uns einfach unter unserem Moskitonetz und machen uns trotzdem einen schönen Abend.

Gregor testet am nächsten Morgen das Wasserloch und geht ganz schnell wieder raus – da sind wir aber besseres gewohnt. Wir fahren die Dirtroad zurück nach Yeppoon und dann am Meer entlang nach Süden. Über Emu Park und Rockhampton kommen wir wieder auf den Bruce Highway. Die Strecke nach Gladstone ist voller Baustellen und nach guten drei Stunden kommen wir endlich in Tannum Sands an. Es ist wundervoll kühl dort und wir holen uns ein paar Würstchen und machen Barbeque am Strand – es sind viele blaue Quallen im Wasser, die gegen Abend weniger werden und nach dem Baden duschen wir noch schnell und schlafen entspannt im Van. Vorher registrieren wir noch einen anderen Van, der aussieht wie der von Col, den wir hier vor einem halben Jahr getroffen haben.

Nachdem wir am nächsten Morgen von einem Triathlon geweckt werden, dessen Strecke an unserem Schlafplatz vorbei führt. Wir stehen auf und klopfen an dem Van und es ist tatsächlich Col! Wir frühstücken mit ihm und unterhalten uns den ganzen Tag mit ihm und hören uns seine Geschichten an. Wir gehen öfters ins Meer, lesen viel und teilen abends Würstchen und Wein mit unserem wiedergefundenen Freund. Als wir zu unserem Schlafplatz fahren, merken wir erst an einem Hügel, dass unsere Schiebetür die ganze Zeit auf war – zum Glück haben wir nur die Sonnencreme verloren.

Der nächste Morgen startet seltsam. Gregor verschüttet unseren letzten Kaffee und zerdeppert eine fast volle Weinflasche. Nach einem schnellen Nutellafrühstück verabschieden wir uns von Col und fahren ohne einen Plan direkt weiter zur Touristeninfo in Gin Gin. Leider können die Angestellten dort uns auch nicht wirklich helfen – die Informationsstände werden im Süden auch irgendwie immer schlechter – und so essen wir einen der angeblichen besten Pies Queenslands und machen uns dann wieder auf.

Wir fahren durch eine Landschaft, die an die Tablelands erinnert (allerdings in gelb-braun) zu den müffelnden, dreckigen Kinbombi Falls. Es ist niemand hier, es regnet und der Wasserfall ist wirklich hässlich. Wir fahren weiter, denn warum sollen wir hier bleiben wo es in Gympie nen Aldi gibt?! Wir fahren nach Gympie, shoppen mal wieder richtig und machen uns ein schnelles Abendessen auf einem schlimmen Rastplatz direkt am Highway.

Wir sind jetzt schon näher an Brisbane als geplant und wollen die Sunshine Coast noch ein bisschen erkunden, denn das haben wir auf unserer Reise nach Norden komplett vergessen. Wir fahren also am nächsten Morgen nach Noosa Heads, nur um dort festzustellen, dass alle Parkplätze schon belegt sind. Wir wollten uns eigentlich den Nationalpark anschauen und fahren über die Inlandsroute nach Sunshine Beach und erkunden die Noosa Headlands und Alexandra Bay.
Es ist schön sonnig, das Wasser türkisblau und die Wellen riesig – wir müssen wirklich bald mal ein Surfboard ausleihen. Wir liegen ein bisschen am Strand rum, nehmen dann eine Dusche und fahren über Domino’s Pizza in Coolum zu unserem Schlafplatz in der Nähe von Yandina. Dort ist es wundervoll still und nach unserem gigantischen Pizzadinner fallen uns die Augen fast im sitzen zu.

Es klingelt kein Wecker am nächsten Morgen und trotzdem sind wir schon wieder so früh wach. Wir fahren zuerst nach Eumundi, wo immer Donnerstags und Samstags die Eumundi Markets sind – ein Gewirr aus Ständen gefüllt mit Kunsthandwerk, Klamotten, Essen aus aller Welt und nutzlosem Dekoquatsch an jeder Ecke. Wir nehmen uns Zeit und sind dennoch recht schnell fertig.

Da wir uns ein bisschen informiert haben, verlassen wir Eumundi schnell wieder (genau rechtzeitig zur Ankunft der Touristenbusse aus Noosa) und scheuchen unseren Van die Hügel hinauf ins Hinterland der Sunshine Coast. Es erinnert einmal wieder an Atherton nur mit viel viel mehr Regen. Wir schaffen es gerade noch trocken zum recht uninteressanten Cooloolabin Dam und fahren dann im Starkregen über Waldwege weiter in Richtung Mapleton. Es hört immer mal wieder auf zu regnen und wir sind recht zuversichtlich, dass es doch noch ein schöner Tag werden kann.

Mapleton ist ein kleines Örtchen, das ebenfalls wieder größtenteils von Touristen finanziert wird. Als wir uns ein paar Informationen holen, überrascht uns der nächste Wolkenbruch – zum Glück sind wir im Trockenen. Aufgrund des Regens entscheiden wir uns, die Mapleton Falls aus dem Programm zu streichen und fahren weiter in den Kondalilla National Park. Dort erwartet uns strahlender Sonnenschein und wir freuen uns schon auf ein Bad, denn wir sind mittlerweile schon wieder ziemlich durchgeschwitzt.

Daraus wird leider nichts denn diesmal erwischt uns der Regen. Leider erst, nachdem wir schon fast 2 km durch den Regenwald gelaufen sind und natürlich haben wir keine Regenjacke mitgenommen – warum eigentlich nicht? Vollkommen durchweicht machen wir uns auf den Weg zurück zum Van, nur um dort wieder von der Sonne begrüßt zu werden. Wir sind ziemlich frustriert, denn die Wettervorhersage für die nächste Woche prophezeit Regen, Regen, Regen und manchmal auch ein bisschen Starkregen.

Wir wollen trotzdem noch irgendetwas erleben heute und fahren über Maleny zum Mary Cairncross Reserve. Ein angeblich wunderschöner “botanischer Garten” bzw. eingezäunter Regenwald. Als wir auf den Parkplatz fahren fängt es wieder an zu regnen.

Wir sind noch nicht einmal getrocknet und die Lust verlässt uns.

Brisbane ist mittlerweile in greifbarer Nähe. Mit warmen Duschen, einem trockenen Bett und einem Fernseher für lange verregnete Tage. Wir werfen eine Münze…und sind 1,5 Stunden später in Spring Hill und klopfen an Rikkis Tür, der sich sehr freut uns zu sehen. Wir sind auch erleichtert und froh wieder in Brisbane zu sein – es fühlt sich nach über einem halben Jahr fast an, als würde man nach Hause kommen. Wir trocknen unsere Sachen, laden unsere Akkus und checken unsere Emails.

Und endlich haben wir auch mal wieder Zeit einen Blogeintrag zu schreiben.

Mehr Bilder in der Slideshow:

gb

Cairns hasn’t really convinced us. It is muggy and humid, all the cars and people are quite annoying and wish ourselves back to the pleasantly cool Tablelands. Once again we haven’t made any plans so we buy some food and fuel in Smithfield and go further north on a wonderful sunny, cloudless day.

Running up the coast the Cook Highway is at first quite boring – endless sugarcane plantations and relatively low hills dominate the northern foothills of the Tablelands. But then, after a long left turn suddenly the Pacific shows up before us. Glittering turquoise waves and white beaches as far as the eye can see. The biggest problem is that due to box jellyfish one can not just dive into the water. We stop at a small beach which apparently, on that very day, is a secret – there is hardly a man there and a little park full of mango trees is nestled behind the dunes. This beach also has a so-called stinger net that protects you not only from the jellyfish, but also other all the other beasts, especially in those waters. The water is warm, close to 30°C, but we doze read on the beach, “cool off” from time to time and of course we get a decent sunburn.

Besides us there are only four hippies from Melbourne hanging around on the beach, which are on their way south from the Eclipse Festival, but are taking a lot of time. As the sun slowly sets behind the hills, we look at the clock. Is it already 5? No, only the 3 – We climb into the car anyway and continue North on our search for a good place to sleep. North of Wangetti we notice a small car park on our right hand side. Between the large trees we see a large tent and a tarp construction.

This is definitely not a campground and also an overnight sleep stay doesn’t seem to be allowed, but if somebody can just pitch a tent here they probably don’t control this regularly. As we learn later this stretch of beach is managed by the Aboriginal community and we aren’t really worried that we have to head off during the night. We meet the four hippies from the beach again, chat for a while and make a small campfire. As we got up relatively early, we have an early night and sleep soundly.

We wake up and all of a sudden we have a pretty good idea of what we are going to do. We drive up to Port Douglas for a swim in the sea and take a shower. Then some Nutella sandwiches, we’re checking into the tourist info and visit St. Mary’s by the Sea, an old wooden church with panoramic views of the beach from behind the altar. We continue to Mossman Gorge and see a crowded parking lot. At least 200 cars means at least 200 people and we resolve to visit the gorge again very early in the morning. Since the Mossman Gorge has been our destination for that very day and since it’s only 1 pm we continue north to the Daintree National Park.

We take the ferry for 23 AUD to cross the Daintree River and then drive up a steep, winding road through thick rainforest until we come to the end of the paved road. Via coin phone (!!!) we reserve a place on the Noah Beach Campground, operated by the Queensland Park and Wildlife Service (QPWS) and fetch us a six-pack of beer at the kiosk. Arriving at the campsite we are greeted by a large monitor lizard that moves lazily through the brush. We set up camp, sit down at the beach and have a few beers – a quick stir fry fills our stomachs and we are falling asleep in our van – satisfied.

Greg wakes up very early and to take some photos on the beach. He has to walk for a while, because even here heaps hippies have includued a stop – the whole beach is full of people meditating. We drive to the lookout at Cape Tribulation and walk along the beach and through the rainforest and do not realize how time flies. It is wonderfully warm and strangely also quite dry – unfortunately you can’t go swimming throughout the Daintree because there are no stinger nets.

In the Daintree there is an oversupply of outdoor activities, from tours through the treetops to jungle surfing. Unfortunately all at prices that we consider to be daylight robbery. We end up in a dilemma – we’re only here once, should we do it? We finally say no, because rainforests can also be seen in lots of other places and the prices are really outrageous, even for a traveller with a bigger budget than ours.

A bit frustrated, we drive back to the ferry but not without stopping at the Daintree Ice Cream Company beforehand. We get a sundae with four scoops of the most unusual flavors – including macadamia, raspberry, Wattleseed (a bit like coffee) and jackfruit (tastes like banana-bubblegum).
Our mood get’s a little better and we make our way back to Port Douglas. At our campsite there were no showers and we are soaked. We jump into the sea, take a long shower and then have a few crackers with cheese for dinner. We stay in Craiglie outside of Port Douglas and are wearing each other out a bit concerning the question, what we are doing tomorrow?

Luckily we were able to agree on a plan and so the next morning, we are the first in the parking lot at the Mossman Gorge. We did not know we had until 7:30 clock to drive straight through the gate and so we go on a 15-minute walk as there are no shuttle buses operating yet. Again we see, as everywhere, illegally parked campers and hippies.
The canyon is a definite highlight and we swim with the fish in ice-cold, crystal clear water until the first tourists roll along. By the way: the large information centre on the bottom of the gorge has excellent hot showers. We leave the Gorge on time with the first shuttle buses and spend another day with a sunburn at Ellis Beach. Fo a bit we wish ourselves back to the seclusion and tranquility of Cape Trib or the Tablelands and stay again at the small beach north of Wangetti.

We both wake up, because we really have to go to the bathroom – with all the campers around us the bush is not really an alternative. We go to Trinity Beach, shower and have a long breakfast. We top up our tank and refrigerator and continue south and turn off the Bruce Highway into the town of Babinda. The tourist information center here is very nice and helpful and after a stop at the local butcher we move further inland to the Babinda Boulders.

We do not expect much and find the what could be best described as the promised land for backpackers. The small campground with 10 parking spaces can be used free of charge for two nights, there is a toilet block with showers and the waterfalls and swimming holes are 250 meters away. We set up camp next to a nice family from the South and watch a big hippie group that arrives with several cars and builds a small village.

After dinner Immi sees as a helpless girl trying to cut her boyfriend’s hair. She jumps on it and noticed while cutting that he is from Germany. We decide to stay on the campground, although the place got pretty crowded and Immi reacts a bit jumpy because of the birds regularly passing through under our awning. And also the first time we hear a sentence that will be with us the rest of our trip down the coast: “Can we stay here?”, With a well recognized German accent – clearly, it’s late November and again it’s Backpacker time.

We wake up the next morning around 7:30 and have curried beans on toast for breakfast. We move slowly to swimming hole and swim a few laps in the water, which, of course, is again nice and cold and extremely clean. A Frenchman points out three different jumping rocks – from each of them you can jump into the water but you should be careful not to jump on rocks, tree limbs or turtles that are hidden beneath the surface. We relax all day, read and eat snacks. After Immi has finished Capote’s “In Cold Blood” she is determined to read more English books. That’s good because German books are quite rare and we already have a small library in the car. Some of it already had to be put on the roof to save space. After a delicious thai curry for dinner we go to bed because our neighbours are slowly turning their psytrance music off. Brushing teeth, we see a huge rat and are quite sure that this was not a possum.

After a courageous skinny dip shortly after dawn, we have a bit of watermelon from our neighbors for breaksfast. Unfortunately, the day takes a tragic turn as two birds flying through the still under our awning, slam on the passenger door. One of them survived, while we bury the other one feeling guilty. Back in Babinda, we drop by the laundry, recharge our batteries and computers and continue to Innisfail. Allegedly Australia’s capital of Art Deco, we find only very little and ugly traces of it. We buy some necessities (super glue, deodorant, …) in one of the many cheap shops and also top up our provisions.

On our way south we stop at the allegedly free Liverpool Creek picnic area. We have a swim in the very warm river and soothe some passing backpackers’ fear of crocodiles in the water. Since we can not stay there, we get us and the van to a rest area north of El Arish, right next to the Bruce Highway – which, although not very beautiful, is extremely loud. Luckily we are just here to sleep and are in bed rather quickly.

Once again we wake up at 7:30 clock and promptly head down to Mission Beach, as the rest area is taken over by a mobile coffee stand and its customers. On the way into town we see our first cassowary – but only next to the road and as we get the camera out to take a picture, he’s already gone. After we got a few brochures in the local tourist office, we head to the beach for breakfast, further planning and relaxing.

It’s there that we meet two other travelers whose car we’ve seen in the last night at the rest area. While we sit around the 30°C warm ocean we are drifting into a conversation with Angus and Jo – they come from near Sydney, are for on the road three months already and are currently on their way South from the Eclipse festival.The two are a bit more accessible than the hippies of the past few days and after we talked through lunchtime, we decide in the afternoon that we drive together to Tully Gorge. The QPWS camping in the gorge is empty and relatively nice but we are held on our toes by nasty marchflies which disappear only at nightfall.

The next morning we set out with our two friends to explore the canyon. The Tully Gorge is a rafting hotspot and thus you find smaller parking lots everywhere along the river. The water is quite fast and we are drifting in the current and explore the area around the river. We drive up to the end of the canyon and only find a hydroelectric power plant. On the way back we pass a strong shower the camp strangely is still dry. That doesn’t last long and it rains the rest of the day. Meanwhile we bake bread on our gas cooker, chat with Angus and Jo and are very glad we do not have to sit through this rain alone.

We get up very slowly the next morning just as the sun transforms the inside of the van into a sauna. We have some coffees, sit around and wait for our clothes to dry. We drive back to Tully, buy food and get our hands onto an approximately 8-pound watermelon a street stall. We are unsure as to where we should go and finally decide to drive to Murray Falls. In retrospect a very good decision because as we arrive we are not only meeting Angus and Jo again but also find a huge, shady campsite right next to inviting swimming holes and waterfalls.

While the two go fishing, we collect firewood for the night and go for a swim in the restricted areas. Gregor finds a “living stick” (an insect that looks like a tree branch) and in the evening we listen to the battle of music: Cat Stevens against Psytrance. Oddly Cat Stevens wins as the owner of the radio is asleep and switches the music off until around 3:00 clock at night. We have rice and fish, eggs and pumpkin out of the fire for dinner and go to bed happy.

The next two days are spent around Murray Falls. We explore the waterfall, jump 5 meters deep into small, pitch-dark pools and swing back on ropes from trees into the water. We have a great time snoozing, reading and eating a lot of watermelon, papaya, kiwi and mango. After the second night we set off in the morning to say farewell to our traveling companions. After a brief stop in Ingham we continue to the Wallaman Falls. We need to squeeze ourselves through a mob of cattle being mustered and tantalize our van on the steep road up to the waterfalls. We have sore muscles and the walk is two kilometers down the valley.

While Immi is having a nap Gregor is on his way to the bottom of the canyon and arriving on the bottom suddenly realizes that you can’t really swim here. He still climbs over the big rocks to the basin at the foot of the waterfall and then over some slippery rocks slides into the, this time really cold, water. Refreshed he makes his way back up the hill and is drenched in sweat after only a quarter of the way – it’s all uphill. We shower again at the Wallaman campsite, but as it’s not really a nice sourrounding we go to the Jourama Falls in the Paluma Range National Park for the night.

The next morning we set out to explore the little spectacular waterfalls and after a quick dip drive further South. Along the way stop by Big Crystal Creek. A turquoise pool with clear sight to the ground and nice deep water. Then on to Little Crystal Creek – we almost drive past it until we notice after looking over the edge of a bridge that we are already there. We had to drive a little longer, but the experience definitely paid off. Multiple cascading waterfalls with deep swimming holes, big rocks to jump off and very few tourists make this an absolute top spot!

We spend the whole afternoon there and leave late to get to a normally safe sleeping spot (Balgal Beach), only to realize that one can only stay there in a tent. We arrive at the next spot just in time to secure a place – some of the long term campers in their caravans pack their stuff because after a flood of French backpackers they are no longer able to park their 4WDs next to their mobile homes. After dinner we see six pelicans flying in formation out to the ocean to hunt for fish. We retreat into the van, but cannot sleep due to our French occupiers that feel the need to excitedly share their experiences until 1 am.

We are woken early by the burning sun next morning and over two cups of coffee we watch the backpacker caravan departing. Arriving in Townsville we try to reach Phillip and Claudia and, after that doesn’t work, drive to the library in Aitkenvale to get a few things done. We are very effective and quickly get out of the muggy city (it feels 10°C warmer than in the countryside) and arrive around noon in Alligator Creek. It smells of stale water and isn’t really inviting.

After a long time where putting the aircon back on and are pretty cheerful on our way to Alva Beach where we want to spend the night. Unfortunately there are mosquitoes everywhere and Greg goes to the beach to collect coconuts and firewood. We must note again that in Alva Beach traffic only consists of quads. We cook a mango chicken curry with coconut rice and face a substantial question: “Returning to Germany will we immediately freeze into huge blocks of ice?”. We are bitten to death by mozzies during the night but encounter a little echidna and a few stray dogs and enjoy the campfire.

We spend the next day in the car. All day. Immi has, during the last night, gained the weight she previously lost in mozzie bites and we are looking forward to a hot shower and fruity breakfast in Home Hill. We continue through the “Shitsunday” Council and refuel in Bowen. Totally laid back as our tropical holiday feeling remains we don’t notice how interested people look as Immi is cleaning our van’s windows in a bikini (:
We continue South and take the dirt-road-shortcut to Seaforth and then on to Cape Hillsborough. For the night we stay on the QPWS campsite at Smalley’s Beach and are again almost killed by insects. We’re itchy.

The next morning we go on a two-hour hike around Cape Hillsborough and see a snake fighting a skink and a small brown possum but no people. On the way back to the parking lot we quickly jump under the beach showers of the private campground because we’re soaked and then make our way to Mackay. We enjoy the public pool and wonder why there is so much going on? School holidays? Public holiday? We have no idea as we don’t even know what day it is. We are back in the car and arrive in Yeppoon late that afternoon.

For the night we check in at the campsite on the Upper Stony Creek – the guy in the tourist office is unfortunately quite incompetent and can’t answer any of our questions. Arriving on the campsite we are somewhat surprised that almost all sites are occupied by large groups of Australians. The water does not really invite you to swim and we are a little annoyed. The other campers are noisy until late at night – we simply hide under our mosquito net and have a nice evening anyway.

The next morning sees Gregor testing the water hole and which he leaves again rather quickly – we are used to better water quality. We get back on the dirtroad to Yeppoon and then drive along the coast to the South. Via Emu Park and Rockhampton we get back on the Bruce Highway. The route to Gladstone is cluttered with roadwork and after a good three hours we finally arrive in Tannum Sands. It is wonderful cool there and we get a couple of sausages and have a barbeque on the beach – there are many blue jellyfish in the water that become less in the evening and after a swim we take a shower and fall asleep quickly in the van. Before that we register another van that looks like the one of Col that we met half a year ago.

Once we’re awaken by the passing triathletes in the morning we get up and knock on the van and it actually is Col! We have breakfast with him and talk the whole day and lsiten to his stories. We have quite a few dips, read a lot and share a sausage dinner and bottles of wine with our friend. As we drive to our sleeping spot we only notice on a downhill section that our sliding-door was open all the time – fortunately we only lost the sunscreen.

The next morning starts out strange. Gregor spills our last coffee and smashes a nearly full bottle of wine. After a quick nutella breakfast we say goodbye to Col and head without a plan directly to the tourist info in Gin Gin. Unfortunately the staff there can’t really help us – the information joints in the South are somehow getting worse – and we eat one of the allegedly best pies Queensland before we set off again.

We drive through a landscape reminiscent of the Tablelands (albeit in yellow-brown) to the smelly, dirty Kinbombi Falls. There’s nobody here, it rains and the waterfall is really ugly. We drive on, because why should we stay here when there is an Aldi in Gympie? We drive to Gympie, have a proper shopping rage and prepare a quick dinner on a bad rest stop directly by the highway.

We are now closer to Brisbane than planned and want to explore the Sunshine Coast a bit because we completely missed out on this on our journey North. So the next morning we’re off to Noosa Heads only to find out that all parking spaces are already occupied. We wanted to see the National Park and take the inland route to Sunshine Beach and explore the Noosa Headlands and Alexandra Bay.
It’s nice and sunny, turquoise blue water and huge waves – we really need to rent a surfboard sometime soon. We are hanging out on the beach for a while, then take a shower and drive to our sleeping place near Yandina via Domino’s Pizza in Coolum. It’s nice and quiet there and after our giant pizza dinner we almost fall asleep with open eyes.

There is no alarm on in the morning and yet we are already awake early. We first drive to Eumundi where the Eumundi Markets – a maze of booths filled with arts and crafts, clothes, food from around the world and useless decorations on every corner – take place every Thursday and Saturday. We take our time and are still finished pretty quickly.

As we gathered a few informations we are leaving Eumundi quickly (just in time for the arrival of the tourist buses from Noosa) and shoo our van up the hills to the Sunshine Coast hinterland. It reminds is us once again of Atherton only with much much more rain. Still pretty dry we make to a quite uninteresting Cooloolabin Dam and then drive through heavy rain on forest roads to Mapleton. The rain stops every now and then and we are quite confident that it still can evolve into a beautiful day.

Mapleton is a small town which is basically financed by tourists. As we get some infos we are surprised by the next downpour – luckily we are in the dry. Because of the rain, we decide to remove the Mapleton Falls from our list and continue to Kondalilla National Park where we are greeted by sunshine and we are looking forward to a dip because we are now quite sweaty again.

This unfortunately doesn’t work out because the rain catches us this time. After we walked through the rainforest for nearly 2 km another heavy shower comes down and we have to run back – of course we brought no rain jackets – why not? Completely soaked we make our way back to the van only to be welcomed by the sun again. We are very frustrated because the weather forecast for next week predicts rain, rain, rain and sometimes a bit of heavy rain.

We still want to do something today and head to Maleny to visit the Mary Cairncross Reserve. A supposedly wonderful “botanical garden” or enclosed rainforest. As we drive into the parking lot, it starts to rain again.

We are not even dried from the last downpour and our “can do” attitude finally leaves us.

Brisbane is now within reach. With hot showers, a dry bed and a TV for long rainy days. We flip a coin … and are in Spring Hill 1.5 hours later and knock on Rikki’s door who is very happy to see us. We are relieved and happy to be back in Brisbane – after half a year it almost feels as if you were coming home. We dry our clothes, recharge our batteries and check our emails.

And finally we once again have the time to write a blog entry.

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