— immi and greg.

pulau pinang. george town. malaysia.

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Auf nach Penang, dem Essensparadies. Eine der ersten, wenn nicht sogar DIE erste (wir sind uns da gerade nicht so sicher und zu faul zum nachsehen) Kolonialstadt in Malaysia. Wir haben schon viel von der Insel/Stadt gehört und können es kaum erwarten.

Ein Bus bringt uns für 28 MYR von Tanah Rata direkt nach Butterworth – von dort aus nehmen wir die Fähre nach Penang. Man hätte auch mit dem Bus rüberfahren können – der hält allerdings in Sungai Nibong , 12km ausserhalb von George Town – das dauert länger und man muss noch 20 MYR fürs Taxi zahlen.

Der Fährhafen liegt ziemlich zentral und wir laufen in die Lebuh Chulia wo sich zahlreiche Budget Unterkünfte befinden (auch Backpackerstrich genannt). Wir werden die nächsten Nächte im “Stardust” schlafen. Für 40 MYR bekommen wir ein riesiges Zimmer mit Ventilator, Klimaanlage und Gemeinschaftsbad.

Im Bus hat Gregor schon von einem japanischen Reisenden den Tip bekommen, wo man günstiges Bier bekommen kann. Nachdem wir die ersten Essstände in George Town abgeklappert haben (Char Kway Teow!), suchen wir diese sagenumwobene Bar, finden sie aber nicht.

Dafür finden wir den Japaner wieder und treffen wir uns dann mit Zita und Gergely auf ein paar Biere beim “cheap beer place”. Dieser ist zu finden, wenn man ausserhalb des Backpackerstrichs durch kleine Seitengassen schlendert. Sehr beliebt bei den Locals da es hier Kaltgetränke zum duty free Preis gibt.

Der zweite Tag wird enstpannt angegangen, denn das günstige, lokale Bier macht schon einen heftigen Kater. Nur zum Essen gehen verlassen wir unser Zimmer, was allerdings auch wirklich gut tut. Die Rainforest Bakery in der Lebuh Chulia macht europäische Bagels und einen halbwegs guten Cappucino (allerdings beides für 10 MYR – lokales Frühstück bekommt man für 3).

Wir probieren Ais Kacang, geschreddertes Eis mit Sirup, Palmnüssen, Aloe Vera und allem möglichen anderen Zeugs und gönnen uns ein paar weitere Mahlzeiten. Am Abend lernen wir Sarah und Flo kennen und enden dann doch wieder bei der “Straßenecke unseres Vertrauens”.

Auch Zita und Gergely wussten wo sie uns antreffen konnten. Diesmal werden allerdings nur halbso viele Pilse verperlt, wir wollen am nächsten Tag einen Roller mieten (30 MYR bei unserem Hostel – Rabatt da wir dort übernachten).

Unser Plan ist einmal um die Insel herumzufahren. Nachdem wir die Wolkenkratzer und langweiligen Strände von Batu Ferringhi hinter uns gelassen haben, halten wir an einer Fruchtplantage – Tropical Fruit Farm. Dort gibt es exzellente Fruchtsäfte und wir harren dort auch eine Stunde aus, denn der starke Regen hält uns von der weiterfahren ab (Lieblingssaft: Ananas und Drachenfrucht).

Als der Regen nachlässt fahren wir weiter zum “Air Itam” Damm mit Zwischenstop in Balik Pulau zum Laksa essen – sehr zu empfehlen, allerdings hat die Laksa in Penang eine Besonderheit: sie ist mit geschreddertem, fermentierten Fisch zubereitet (die Angst ist allerdings unbegründet und es schmeckt vorzüglich und ist endlich mal ordentlich scharf).

Der Staudamm bei Air Itam ist auf jeden Fall einen Abstecher wert. Von dort aus ist es nicht weit zum “Kek Lok Si Temple” – ein riesiger chinesisch-buddhistischer Tempel. Es ist allerdings extrem überfüllt mit asiastischen Touristen, die jeden kleinsten Winkel des Temples abfotografieren. Gregor hatte sich zum Glück zurückgehalten…

Wie der Abend verläuft muss ich ja sicherlich nicht weiter erwähnen. Bevor wir uns wieder mit Flo und Sarah treffen, fahren wir noch mit dem Roller in einen buddhistischen Thai-Tempel mit einem riesigen liegenden Buddha. Die haben aber schon zu und wir lenken uns mit Essen ab. Wir warten fast 20 Minuten auf die angeblich besten Nudeln von Penang (sind sie!), bevor wir wieder ins Hostel kommen.

Tag vier wird dann nochmal voll und ganz dem Kulinarischem gewidmet. Gregor hat eine Karte zusammengestellt, auf der Stände und Restaurants vermerkt sind, die der Artikel “Eat Penang – A 24 hour food guide to Penang” empfohlen hat. Wir haben viel neues probiert und wurden oftmals sehr positiv überrascht. Von Indisch über Malayisch und Chinesisch war alles dabei. Unsere Lieblingsstände waren:

Das ist allerdings nur eine kleine Auswahl. Die komplette Karte findet ihr hier.

Nach vier vollen Tagen in Penang ist es mal wieder an der Zeit weiterzureisen. Fazit: Das beste Essen in Malaysia gibt es definitiv in Penang und dazu noch zu extrem kleinen Preisen. Man kann mindestens eine Woche nur mit Essen und Trinken verbringen, wir wollten aber endlich mal ans Meer. Unser erster Plan war, direkt von Penang nach Koh Lipe in Thailand zu fahren. Der Plan wird allerdings erstmal auf Eis gelegt und wir nehmen am nächsten Morgen die Fähre nach Langkawi.

Mehr Bilder in der Slideshow:

gb

Off to Penang, the food paradise. One of the first, or even THE first (we are not extremely sure right now and too lazy to search) colonial city in Malaysia. We already heard lots of the city/island and can’t wait to get there.

A bus takes us for 28 MYR from Tanah Rata directly to Butterworth – we take the ferry from there to get to Penang (George Town). You can also stay on the bus but it’s final destination is Sungai Nibong, 12 km out of George Town – this takes longer and you have to spend another 20 MYR for the taxi.

The ferry terminal is pretty much in the middle of it all and we walk down Lebuh Chulia where you find a lot of budget accomodation (aka backpacker strip). We are going to stay the next nights at the “Stardust”. We get a giant room with fan, aircon and communcal toilet for 40 MYR.

On the bus Gregor already got a tip from a Japanese traveller on where to find cheap beer. After trudging around the first food stalls George Town (Char Kway Teow!) we go searching for this mystical bar but don’t find it.

But we manage to find the Japanese and we meet up with Zita and Gergely at the “cheap beer place”. To find it just walk around some back alleys close to the backpacker strip. Very famous with the locals as you get cold drinks for the duty free price.

We start the next day pretty tame as the cheap local beer produces a massive hangover. We only leave the room to find some food which becomes us really good. The Rainforest Bakery on Lebuh Chulia does european bagels and a semi-good cappucino (on the downside: both for 10 MYR, you can get local breakfast for 3).

We go and try Ais Kacan, shredded ice with syrup, palm nuts, aloe vera and a whole heap of other stuff and indulge in some other meals. In the evening we meet Sarah and Flo and end up at the “street corner we learned to trust”.

Zita and Gergely also know where to find us. This time around we decide to only drink half the amount of the night before as we want to rent a scooter the next day (30 MYR at our hostel – discount as we stay there).

Our plan is to go around the island once. After we left the skyscrapers and boring beaches of Batu Ferringhi behind we stop at a fruit plantation – Tropical Fruit Farm. They have excellent juices and we stay there for an hour as the heavy rain prevents us from driving further (favourite juice: pineapple and dragon fruit).

As the rain retreats we head off to “Air Itam” dam with a stopover in Balik Pulau to have some Laksa – very recommendable, but Penang Laksa has one distinctive feature: it is prepared with shredded fermented fish (we are frightened without a reason as it tastes delicious and finally is properly hot).

The dam at Air Itam is definitely worth the trip. Not far from there you can find the “Kek Lok Si Temple” – a huge chinese-buddhist temple. It is pretty much stuffed with Asian tourist that photograph every corner of the temple though . Luckily Gregor withholds…

I probably don’t have to mention what happens later this evening. Before we meet Flo and Sarah again we take the scooter to a Thai buddhist temple with a giant reclining Buddha. But they ar already closed and we distract ourselves with food. We wait almost 20 minutes for the supposedly best noodles in Penang (they are!) before going back to the hostel.

Day four is fully devoted to the culinary specialties. Gregor compiled a map of restaurants and food stalls that where mentioned by the article “Eat Penang – a 24 hour food guide to Penang“. We tried lots of new food and have been surprised quite often. From Indian to Malay and Chinese we had it all. Our favourite stalls were:

This is only a small selection though. You can find the complete map here.

After four full days in Penang we thought it is time to travel on. Our conclusion: Penang has the best food in Malaysia and tops it off with extremely low prices. You can at least spend a whole week only eating and drinking but we wanted to get to the ocean. Our first plan was to go directly to Koh Lipe in Thailand from Penang. But we put this on hold and take the ferry to Langkawi on the next day.

More pictures in the slideshow:

2 comments
  1. Luigi says: 14:42, November 23rd, 201314:42

    Dieses Eis-Zeug heißt ABC soweit ich weiß und schmeckt sehr gewöhnungsbedürfdig!

  2. gregor. says: 13:14, November 24th, 201313:14

    abc/ais kacang war zwar gewöhnungsbedürftig (weiße bohnen) aber auch irgendwie erfrischend. ich bevorzuge allerdings immer noch cremige eisvarianten (;

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