— immi and greg.

ko lipe / ko bulon lae. thailand.

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Sawadee krap/kha Thailand!

Die Überfahrt mit dem Speedboot von Langkawi nach Ko Lipe dauert nur eine Stunde (eigentlich null Minuten, da es in Thailand eine Stunde früher ist). Das Meer ist relativ aufgewühlt und nachdem wir Langkawi bei strahlendem Sonnenschein verlassen haben, fängt es kurz vor Ko Lipe an zu regen – kennen wir ja schon, immer wenn wir irgendwo neu ankommen regnet es.

Das Wasser ist allerdings trotzdem unglaublich klar – schon vom Boot aus können wir die Korallen sehen und können es kaum erwarten schnorcheln zu gehen. Wir trainieren schon mal ein bisschen Thai – etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man an jeden Satz “krap” oder “kha” anfügt, je nachdem ob man Mann oder Frau ist.

Erst mal müssen wir allerdings einreisen. Wir haben Malaysia verlassen und sind nun in Thailand – während Immi auf die Rückgabe der Pässe wartet (und später auch mithelfen muss, weil der Grenzbeamte die deutschen Namen nicht richtig aussprechen kann), sprintet Gregor los um die Unterkünfte auszuchecken.

Das ist mittlerweile Routine geworden, da wir schnell das beste Bett zum besten Preis finden wollen, ohne die schweren Rucksäcke immer mit rumzuschleppen. Nachdem die Unterkünfte am sogenannten Sunset Beach alle viel teurer waren als gedacht (1.000 THB statt 400 THB) machen wir uns vom Pattaya Beach über die (relativ unattraktive) Walking Street auf zum Sunrise Beach.

Kleine Anekdote mit den Visen – als wir die Pässe zurückbekommen, ist ein Stempel drin, der uns erlaubt bis zum 30. Dezember 2014 in Thailand zu bleiben – TOLL! Da wir das allerdings etwas seltsam finden gehen wir ein paar Tage später nochmal zum Büro und lassen das korrigieren – man will ja später keine Probleme wegen solchem Quatsch bekommen.

Unsere Herberge für die kommende Tage heißt “Gipsy Resort” und ist mit 600 THB schon eher im mittelklassigen Preissektor. Allerdings findet man, wie schon gesagt, kaum was günstigeres auf Ko Lipe (das müssen wir leider auch in den nächsten Tagen immer wieder feststellen). Leider regnet es die ersten 2 Tage ohne Pause, wir sind also froh eine überdachte Veranda und genug Bücher zu haben.

Als es langsam wieder aufklart, buchen wir, nach einem Tag ausführlichen Sonnenbadens am schneeweißen Strand, eine Schnorchel-Tour. Dieser Spaß kostet uns 550 THB pro Person, ist das Geld aber absolut wert – wir sehen tolle Korallen, viele bunte Fische, Seesterne und -igel und nehmen unser Mittagessen zusammen mit ein paar Affen an einem wirklichen Traumstrand ein.

Ein bisschen Panik kommt auf, als wir auf offener See schnorcheln gehen – mit den Augen auf dem Meeresboden paddeln wir so dahin und merken, als wir kurz mal über Wasser schauen, dass unser Boot ca. 150 m von uns entfernt ist. Gegen die Strömung zu schwimmen hat ganz schön geschlaucht und wir freuen uns auf unsere Hängematte.

Schnorchel- und Tauchausflüge sind auch so ziemlich die einzigen Gründe, die einen Abstecher nach Ko Lipe rechtfertige. Die Insel hat nicht wirklich viel zu bieten, es scheinen mehr Touristen auf der Insel zu sein als Einheimische. Gregor ringt noch mit sich, ob er einen Tauchkurs machen soll, entscheidet sich aber dagegen, als er feststellt dass die Kurse auf Ko Tao ca. 5.000 THB (fast 200 Dollar) günstiger sind als hier.

Wir nehmen es trotzdem gelassen und genießen Sonne und Strand. Wir essen ziemlich oft bei Ma Ma’s Restaurant, dem gegenüberliegenden Pancake-Laden (auch wenn wir diese Pancakes schon jetzt nicht mehr sehen können) oder im Restaurant unseres Resorts – es gibt ganz gute Drinks und mehr in der Boom Boom Bar auf der anderen Seite am Sunset Beach.

Nach einigen Tagen sagen wir, relativ erleichtert, “Bye Lipe” – doch bevor es ans Festland geht, verbringen wir noch ein paar Tage auf Ko Bulon Lae. Diese kleine Insel gefällt uns um einiges mehr (schon fast so gut, dass wir daran gedacht haben sie geheim zu halten).

Nur wenige Touristen zieht es nach Ko Bulon – nur ein halbwegs vernünftiger Strand (der Rest Stein), Strom gibt es nur Abends für ein paar Stunden (dann rattert der Generator auf vollen Touren), kein Internet und nur eine Handvoll Unterkünfte.

Das ist genau das wonach wir gesucht haben! Nachdem der Rektor der örtlichen Schule einen prohibitiven Preis für seine abgeranzten Bungalows verlangt, laufen wir einmal über den kleinen Berg und quartieren uns in einem Bungalow von “Ban Sulaida” ein – sehr simpel, aber sauber und für drei Nächte zahlen wir nur 1.000 THB.

Viel gibt es über Bulon nicht zu erzählen (man verzeihe uns an dieser Stelle die Reduzierung des Inselnamens, aber das “Ko” heißt nur “Insel” und man sagt ja auch nicht immer “Insel Sylt”) und das ist auch gut so. Wir verbringen die Tage in Hängematten oder auf schwingenden Plattformen am Panka Noi Beach – es kommen kaum Touristen vorbei und wir dösen das ein oder andere Mal für ein paar Stunden weg.

Neben ein paar Wanderungen in das kleine, müllige Fischerdorf auf der anderen Seite oder über die glitschigen Steine der Buchten machen wir allerdings nicht viel – dazu ist die Insel viel zu entspannt.

Wirklich gemocht haben wir auch das Essen auf Bulon – größtenteils Thai und eine kleine französische Bäckerei (Su’s Corner). Su’s Corner macht leckere Muffins und Zimtschnecken für 30 THB, abends gibt’s Curries, Pad-Thai, Glasnudelsalat oder Larb Gai. Im Panka Noi Bistro (seeeeehr nette Leute) gönnen wir uns am letzten Abend noch einmal einen dicken frischen Fisch, um das erste Mini-Inselhopping gebührend abzuschließen.

Uns geht nämlich langsam das Geld aus und da es auf Bulon keinen Geldautomaten gibt, müssen wir zum Festland. Wir buchen also den Transfer nach Pakbarra für den nächsten Tag und schlafen ein letztes Mal zum Geknatter des Generators ein.

Wir reisen nun ein bisschen übers Festland (wir wissen noch nicht wie lang) und schauen dann mal, wohin uns das so führt. Auf jeden Fall freuen wir uns auf günstigere Preise und ein bisschen mehr Bewegungsfreiheit.

Mehr Fotos in der Slideshow:

gb

Sawadee krap/kha Thailand!

The ride with the speedboat from Langkawi to Ko Lipe only takes an hour (rather zero minutes as it is one hour earlier in Thailand). The sea is pretty rough and while we left Langkawi in bright sunshine it starts to rain shortly before we reach Ko Lipe – we’re kind of used to this, it rains in every new place we visit.

Still the water remains unbelievably clear – we can already see the corals from the boat and can’t wait to go snorkeling. We start practicing a bit of Thai – this takes a bit getting used to as you have to add “krap” or “kha” to every sentence depending if you’re man or woman.

First of all we have to enter the country though. We left Malaysia and are in Thailand now – while Immi waits for the passports to be returned (and has to help handing them out later as the border official can’t pronounce the German names properly), Gregor sprints off to check out accommodation.

This has become a routine by now as we always want to quickly find the best bed for the best price without hauling our heavy backpacks all over the place. After the places on Sunset Beach turned out to be more expensive than expected (1.000 THB instead of 400 THB) we take the (not very visually pleasant) Walking Street to Sunrise Beach.

Small anecdote concerning the visas – as we get our passports back we notice a stamp that allows us to stay in Thailand until the 30th of December 2014 – awesome! As it seems a bit weird we head down to the office a couple of days later and have that corrected – we don’t want to get into any trouble because of those shenanigans.

Our place for the next days is called “Gypsy Resort” and belongs with 600 THB per night already to the more pricey accommodation. That said you won’t find that many cheaper place on Ko Lipe (which we will discover again and again in the coming days). Too bad it rains continually for the first 2 days and so we’re happy to have a dry little front porch and a sufficient amount of books.

As the sky starts to clear up again we decide to book, after a day of baking in the sun on the snow white beach, a snorkel trip. This sets us back 550 THB per Person but that money is invested very well – we see great corals, lots of colorful fish, starfish and sea urchins and have lunch on a dreamlike beach in the company of some monkeys.

We’re panicking a bit when we’re going “for a snorkel” on the open sea – eyes on the ground below us we’re paddling along and only realize, after lifting our heads out of the water quickly, that our boat is about 150 m away from us. Swimming against the current did really wear us out and we’re looking forward to our hammock.

Snorkeling and diving trips are about the only reasons that make a trip to Ko Lipe worthwhile. There’s not much on the island at it seems that the tourists clearly outnumber the Thais. Gregor still struggles with the decision whether to do a diving course but decides against it in the end as we realize that those courses are about 5.000 THB (around 200 dollars) cheaper on Ko Tao.

We still take it easy and enjoy the sun and the beach. We eat at Ma Ma’s restaurant pretty often, hang around the pancake joint at the opposite side of the intersection (although we already have enough of those pancakes) or have something to eat at the restaurant in our resort – you can have pretty good drinks and more at Boom Boom Bar on the opposite side of the island on Sunset Beach.

After a couple of days we say “Bye Lipe”, pretty relieved – but before we head back to the mainland we spend some days on Ko Bulon Lae. This little island feels more like it (it’s that nice we even thought about keeping it a secret). Only a small number of tourist are attracted by Ko Bulon – a halfway decent beach (the rest is stone), electricity is only available in the evening for a couple of hours (then the generator is revved up), no internet and only a very small amount of hotels.

This is exactly what we were looking for! After the local schools principal called a prohibitively high price for his dodgy bungalows we make our way over the small hill and crash in a bungalow of “Ban Sulaida” – simple but clean and we only pay 1.000 THB for three nights.

There’s not much to say about Bulon (please excuse the reduction of the island’s name at this point but “Ko” only means “island” and nobody ever says “Sylt Island”) which fair enough in our opinion. We spend the days in our hammocks or swinging platforms on Panka Noi Beach – hardly a tourist walks by more than once we find ourselves napping away for a couple of hours.

Besides some walks to the small, dirty fishing village on the other side or on the slippery stones around the bays we’re not doing much – the island’s way too relaxed.

We also really liked the food on Bulon – mainly Thai but there was also a small French bakery (Su’s Corner). Su’s Corner does great muffins and cinnamon buns for 30 THB and curries, Pad-Thai, glass noodle salad or Larb Gai in the evening. On our last evening we treat ourselves to a big freshly caught fish at Panka Noi Bistro (veeeeery nice people) to give our first little island hopping a proper ending.

The problem is that we are kind of running out money and as Bulon doesn’t have an ATM we have to go back to the mainland. So we book a transfer to Pakbarra for the next day and fall asleep one last time to the rattling of the generator.

We now travel a bit on the mainland (we don’t know for how long) and will have a look where this all takes us. We are definitely looking forward to cheaper prices and some more space to move.

More pics in the slideshow:

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