— immi and greg.

pulau langkawi. malaysia.

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Eigentlich wollen wir Langkawi nur als Zwischenstation nutzen, um von dort aus weiter nach Ko Lipe in Thailand zu kommen. Aber es läuft ja immer alles anders als man denkt und da wir ja nicht unter Zeitdruck stehen, haben wir dann doch ein paar Tage hier verbracht.

Nachdem wir die erste Nacht für 55 MYR im Gecko Guesthouse (bekannt aus dem Lonely Planet, deswegen voll und etwas teurer als erwartet) bleiben, quartieren uns am nächsten Tag in der “Rainbow Lodge” für 45 MYR pro Nacht ein – das ist in der Hochsaison so ziemlich das günstigste ist, was man auf Langkawi bekommen kann.

Am ersten Abend lernen wir auch gleich Lio kennen – die wohl netteste und großartigste Reiseagentin in ganz Malaysia. Mit ihr verbringen wir auch einen großen Teil der Zeit auf Langkawi, sie gibt uns Tipps und erzählt über Land und Leute.

Am zweiten Tag leihen wir uns von Lio für 30 MYR pro Tag einen Roller aus, der allerdings nach 30 Minuten mehr oder weniger den Geist aufgibt. Es riecht nach verbrannten Öl, wir kommen nur noch mit maximal 40 km/h den Berg hoch und stoppen an einer Kreuzung, an der es warme Donuts und leckeren Tee gibt.

Wir rufen Lio an, die kurze Zeit später mit dem Taxi angerauscht kommt, uns mit demselbigen zurückschickt und den Roller zum Mechaniker bringt. Wie sich später herausstellt hatte ein paar Wochen zuvor jemand einen kleinen Unfall mit dem Roller und, jetzt kommts, ein Stück Haut des Fahrers ist ins Getriebe gekommen.

Neuer Roller, neues Glück. Die nächsten zwei Tage erkunden wir die Insel – Wasserfälle, Strände, lokales Essen und Nachtmärkte. Zu den schönsten Strandabschnitte kann man leider nicht wirklich laufen/fahren, da diese oft zu Schickimicki-Resorts gehören, deshalb privat und für uns nicht zugänglich sind. Nichtsdestotrotz geniessen wir das süsse Nichtstun am Strand, entspannen und halten ziemlich oft Mittagsschlaf.

Es regnet immer mal wieder, was uns allerdings nicht davon abhält zum höchsten Punkt der Insel zu fahren – Gunung Raya, knapp 920 Meter hoch. Es wird immer kühler, nebeliger und nasser auf dem Weg an die Spitze, bevor es anfängt zu donnern und zu blitzen. Oben angekommen hat man eine unglaubliche Aussicht, leider in unserem Fall relativ trübe, aber man kann sogar schon Thailand erblicken.

Abends treffen wir uns immer wieder mit Lio, trinken ein paar Biere und quatschen viel. An unserem vorletzten Abend nimmt sie uns dann nochmal mit in eine Karaoke-Bar – nachdem die erste Scham überwunden ist, geben wir zwei Stunden lang alles, sind dann aber so heiser und betrunken, dass der Abend relativ schnell endet – nichtsdestotrotz ist es 4 Uhr morgens als wir ins Bett kommen.

Langkawi kann man machen für ein paar Tage – man sollte sich auf jeden Fall einen Roller mieten, die touristischen Hotspots meiden und sich unter die Locals mischen. Die beiden Male, die wir mit dem Roller den Nachtmarkt besucht haben, waren auf jeden Fall fantastisch und das Essen so unglaublich günstig.

Das war der vorerst letzte Stop in Malaysia für uns – wir werden definitiv irgendwann wieder in dieses Land kommen und die Regionen bereisen, die diesmal wettertechnisch nicht drin waren (und in Penang nochmal ALLE Essenstände abklappern).

Wir haben unglaublich nette, ehrliche und offene Malayen unterschiedlichster Religionen kennengelernt, fühlten uns immer gut aufgehoben, haben unseren Gaumen kulinarisch verwöhnt und wunderschöne Fleckchen Natur gesehen.

TERIMA KASIH, Malaysia.

Mehr Bilder in der Slideshow:

gb

We had been planning to use Langkawi only as a hub to get to Ko Lipe in Thailand. But things never go as you expect them to go and as we are not running out of time we decided to spend some days here.

After staying in Gecko Guesthouse (from Lonely Planet fame, which is the reason why it’s full and a bit dearer than expected) for 55 MYR the first night we set up camp in Rainbow Lodge on the next day for 45 MYR per night – in high season this is pretty much the cheapest you can get on Langkawi.

We directly meet Lio on the first evening – probably the nicest and most awesome travel agent in the whole of Malaysia. We spend a big chunk of our time on Langkawi with her, she gives us important tips and tells us about country and people.

We rent a scooter from Lio for 30 MYR on the second day which more or less breaks after 30 minutes. It smells like burnt oil and it doesn’t go faster than 40 km/h up a hill so we have to stop on an intersection where some locals sell warm donuts and tasty tea.

We call Lio, who arrives in a cab shortly after, sends us back to Cenang in it and takes the scooter to the mechanic. As we are told later somebody crashed the scooter a couple of weeks earlier and, wait for it, a small piece of the driver’s skin got into the transmission.

Another day, another scooter. We go and explore the island for the next two days – waterfalls, beaches, local food and night markets. It’s sad we can’t get to the most beautiful beach sections as they often belong to some swell resorts, are therefore private and not open for public. Nonetheless we enjoy the sweet idleness on the beach, relax and pretty often have naps.

It is raining on and off but that doesn’t prevent us from driving to the highest point of the island – Gunung Raya, around 920 m high. It gets cooler, foggier and wetter on our way to the top before we realize that a thunderstorm is approaching. From the top you’re supposed to have a stunning view which in our case is a bit dull – but we are already able to see to Thailand.

We mostly hang around with Lio in the evenings, have some beers and talk a lot. On our second last night she invites us to a Karaoke-bar – after loosening up we go full power for the next two hours but are so sore and drunk that the evening ends relatively quickly – nonetheless it is 4 am when we go to bed.

Langkawi definitely makes sense for a couple of days – you have to get a scooter, try to avoid the tourist hotspots and mix with the locals. Both of the times we visited the night markets on our scooter it was fantastic and the food so unbelievably cheap.

This was our last stop in Malaysia for the time being – we are definitely going to come back at some later time and travel through the regions that we couldn’t see this time around due to the weather (and we have to check out ALL the hawker stalls in Penang).

We have met unbelievably nice, honest and open Malaysians from different regions, always felt at home, tickled our palate and saw beautiful places in the wild.

TERIMA KASIH, Malaysia.

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1 comment
  1. Frank Schönwald says: 19:00, December 5th, 201319:00

    Hallo Ihr beiden, das sind ja wieder aussagekräftige Bilder und interessante Reiseberichte!

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