— immi and greg.

trang. krabi. khao sok national park. thailand

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Endlich haben wir mal wieder ein wenig Zeit und eine gute Internetverbindung um euch auf den, mehr oder weniger, neuesten Stand zu bringen.
Mittlerweile sind wir durch Myanmar und berichten nun, was wir davor in Thailand so erlebt haben – zumindest das, woran wir uns noch erinnern können.

Unser erster Stop auf dem Festland Thailands ist Trang, eine Transitstadt, die uns aber ganz gut gefällt – Touristen halten sich hier kaum auf (meistens nur zum Umsteigen, Transitstadt eben). Unterkünfte (PJ Guesthouse, 250 Baht) sind spottbillig, das Essen extrem lecker und die Atmosphäre sehr authentisch.

Wir bleiben zwei Tage, schauen uns die großen Nachtmärkte an (von denen einer in die lokale Gelbhemden-Demonstration einverleibt wurde) und fahren dann von dort aus im öffentlichen Bus nach Krabi. Eine Stadt wie Trang ist immer mal wieder ganz erfrischend, man versteht die anderen Gäste in den Restaurants nicht, die Preise sind noch nicht korrumpiert und im Allgemeinen ist die Stimmung und der Umgang mit den Einheimischen netter (wenn auch nicht einfacher).

In Krabi angekommen, lassen wir uns mit dem Tuk-Tuk in die Stadt fahren und machen uns auf die Suche nach einer günstigen Unterkunft – relativ schnell werden wir fündig. Für 350 Baht bekommen wir ein Zimmer mit Balkon und Toilette im Nalin Guesthouse. Das mit der en-suite Toilette war nicht ganz so clever, denn die fängt schnell an zu müffeln.
Da es “in” Krabi nicht viel (bzw. nix) zu sehen gibt, leihen wir uns die ersten zwei Tage einen Roller aus und erkunden die ziemlich hübsche Umgebung der Stadt – Karstfelsen und Regenwald soweit das Auge reicht.

Es lohnt sich am frühen Morgen zum “Tiger Temple” Wat Tham Sua zu fahren. 1237 Stufen führen zum “Tiger’s Footprint” auf der Spitze des Berges und man wird mit einer 360 Grad Aussicht belohnt. Immi bleibt allerdings am Fuß des Berges und spielt mit den vielzähligen Tempelkatzen und kann sich danach freuen, keine schweissnassen Klamotten tragen zu müssen.

Weitere 50 km ausserhalb der Stadt kann man sich im “Emerald Pool” oder auch Sa Morakot abkühlen, ein glasklarer Mineralsee. Leider finden das auch viele Touristen (vor allem Busladungen voller Russen) total super und der “unberührte” See ähnelt eher einem öffentlichen Schwimmbad. Die Pools werden aus Quellen in der Umgebung gespeist und ein ausgedehnter Spaziergang ist den Aufwand definitiv wert.

Eine andere Attraktion in der Nähe sind die “Krabi Hot Springs” zum Relaxen und der Khao Phanom Bencha National Park. In/An den heissen Quellen verbringen wir mehr Zeit als geplant. Nach einiger Zeit im badewannen-warmen Wasser fängt es an zu regnen…naja, wir sind dann eben noch ein wenig länger geblieben. Zum Nationalpark kamen wir erst spät und kehrten dann, auch dank prohibitiver Eintrittspreise für Ausländer, um, genossen allerdings die Fahrt durch das Hinterland und viele kleine Dörfer.

Highlight war für uns aber das “rock climbing” zu erlernen. Wir buchen einen halbtägigen Kurs, bei dem uns die Basics des Klettern beigebracht werden. Ganz schön anstrengend die Felsen hochzuklettern, aber wenn man seinen Aufstieg geschafft hat ist das Gefühl umso überwältigender und die Anstrengung allemal wert. Nach anfänglicher Panik vertraut man dem, immer straffen, Seil dann auch etwas mehr. Als ein Sprung gefordert ist, um den nächsten Griff zu erreichen, geben wir allerdings trotzdem auf – Arme und Beine zittern schon vor Erschöpfung.

Da der Kletterkurs in Railay stattfand (eine kleine Halbinsel, welche von Krabi nur per Boot zu erreichen ist), erkunden wir am Nachmittag die Umgebung noch ein bisschen. Unmengen an Touristen (vor allem die hier unvermeidlichen Russen) machen es uns aber nicht einfach, die angebliche Idylle in Railay zu finden. Der Weg zur Lagune ist eine lebensgefährliche Bobbahn aus rotem Schlamm – nachdem wir für 50 Meter 15 Minuten gebraucht haben, kehren wir um – ganz zufrieden dass wir nicht so aussehen wie die, die es nach ganz unten (und wieder hoch) geschafft haben. Die Leute die an der Lagune waren sind von Kopf bis Fuss mit rotem Schlamm bespritzt.

Nach ein paar Tagen in und um Krabi, fährt uns ein Minibus ins Landesinnere, zum Khao Sok National Park beziehungsweise nach Khlong Sok. In Khlong Sok gibt es ein paar Bungalow Resorts, die preislich aber für uns schon im höheren Sektor liegen. Für 500 Baht die Nacht schlafen wir in einem schicken Bungalow umbgeben von Blumen und Bäumen (Baan Khao Sok Resort) – des Nachts realisieren wir bei einem Gang auf die Toilette die Besonderheit der Unterkunft. Der Bungalow ist unter dem Dach offen (für Ventilation) und ein paar Fledermäuse haben entschlossen bei uns ein kurzes Nickerchen zu halten.

Der Haupteingang zum Nationalpark liegt ein paar 100 Meter von uns entfernt, der Eintritt kostet 200 Baht pro Person und eigentlich hätte man sich das auch sparen können. Auf dem Weg zum Aussichtspunkt ist die Brücke seit (optisch) 10 Jahren im Reperaturstatus und der Aussichtspunkt selbst präsentiert nicht viel mehr als Bäume – soweit das Auge reicht und das sind in dem Fall nur ca. 50 Meter – man steht eben nur 10m über dem Waldboden. Die Wasserfälle die wir uns danach noch anschauen sind auch nicht der Rede wert – es sind nur Stromschnellen.

Richtig interessant wurde es erst am nächsten Tag. Mit dem Roller düsen wir 80 km weit zum Ratchaprapha Damm und mieten ein privates Longtailboot für uns alleine – 1500 Baht für 3 Stunden Rumgeschipper durch Felsformationen auf diesem wunderschönen See. Mehr geht nicht. Der Bootsführer, wurde uns versichert, spricht top Englisch – das stellt sich natürlich als geringe Übertreibung heraus aber mit Händen und Füssen können wir ihm begreiflich machen, was wir wollen.

Das Longtail kurvt um die riesigen Karstfelsen und in kleine Buchten und Fjorde (?), setzt uns zum Planschen an einem der schwimmenden Dörfer ab. Auch wenn wir einige der Attraktionen, die die vollbesetzten Tagestouren machen, nicht gesehen haben, war es trotzdem eine super Erfahrung – endlich mal ein bisschen Ruhe und Entspannung. Erholt starten wir danach unseren Motoroller und düsen dem Sonnenuntergang entgegen zurück zu unserer Unterkunft (nicht ohne vorher nochmal auf dem Strassenmarkt in Ta Khun Naschereien für einen ausgedehnten Abend auf der Veranda mitzunehmen).

Bevor wir am nächsten Morgen das Moped wieder abgeben, befördern wir noch schnell unsere Rucksäcke zur Bushaltestelle am Highway (da wir die 100 Baht fürs Taxi sparen wollen). Dort angekommen werden wir von einem lokalen Besserwisser dumm angemacht, da wir den lokalen Bus nehmen wollen und nicht den von ihm propagierten Minivan. Er geht sogar soweit uns zu erzählen, dass die Busse nicht fahren – aufgrund der Unruhen in Bangkok (die vor 5 Tagen zu Ende waren). Natürlich kommt nach eineinhalb Stunden der Bus und wir fahren mit Siegerlächeln nach Khao Lak.

Dort treffen wir uns mit Lio, die wir auf Langkawi kennengelernt haben und verbringen ein paar entspannte, unspektakuläre Tage. Leider haben wir uns beide eine Klimaanlagen-Grippe zugezogen und “genießen” das Nichtstun. Naja, nach ein paar Tagen trinken wir dann doch mal ein, zwei Biere und fahren an den Strand.

Khao Lak gefällt uns an sich eher weniger, viel zu viele Touristen und die Shops werben teilweise auf deutscher Sprache für ihre Angebote. Ihr könnt euch also ein ziemlich gutes Bild machen – Thai-Palma de Mallorca. Viel brauchen wir dazu nicht zu erwähnen – Essen teurer, Unterkunft teurer und dafür alles eher so “geht so”.

Es geht nun straff auf Weihnachten zu. Zusammen mit Lio fahren wir weiter nach Richtung Norden, wo wir uns für die “kalten Tage” mit einem Freund aus Berlin auf einer kleinen Insel verabredet haben. Aber dazu im nächsten Artikel.

Mehr Bilder in der Slideshows:

gb

Finally, we have some spare time and a good internet connection to give you a, more or less, current update.
We now travelled Myanmar and want to tell you what we have experienced in Thailand before that, at least of what we can remember.

The first stop on Thailand’s mainland is Trang, which, although being “just” a transit town, we quite like – toursits hardly ever stay here (mostly just to change trains or busses, as of course in “transit”). Accommodation (PJ Guesthouse, 250 Baht) is dirt cheap, the food extremely tasty and the athmosphere very authentic.

We stay two days, check out the two big night markets (of which one has been assimilated into the local yellow shirt demonstration) and then take the public bus to Krabi. A city like Trang is always refreshing, as you don’t understand the other guests in the restaurant, the prices are not yet corrupted and the flair and communications with the locals are nicer (although not necessarily easier).

Arriving in Krabi we take one of the tuk-tuks into town and look around for a cheap stay – we find one relatively quickly. For 350 Baht we get a room with balcony and en-suite toilet in Nalin Guesthouse. The en-suite wasn’t the cleverest decision as it quickly starts to reek.
As there isn’t much (nothing) to see “in” Krabi we rent a scooter for the first two days and explore the stunning surroundings of the town – huge karst rocks and rainforest as far as the eye can see.

It is definitely worthwile to drive to the “Tiger Temple” Wat Tham Sua in the early morning. 1237 steps lead to the “Tiger’s Footprint” on top of the mountain and rewards you with a 360° panorama. Immi decides, however, to stay at the foot of the mountains and plays with the plentyful cats around the temple and can be very happy afterwards to not have to wear sweaty clothes.

Another 50 km out of town the “Emerald Pool” (also called Sa Morakot), a crystal clear mineral lake, invites you for a refreshing dip. Sadly a lot of tourists (mainly busses full of Russians) have been invited as well and the “pristine” lake rather resembles a public pool. The various lakes and pools are fed by springs in the area and an extended walk is definitely recommended.

Other attractions in the area are the “Krabi Hot Springs” for some relaxing and the Khao Phanom Bencha National Park. We spend more time then allocated in/around the hot springs. After a while in the hot tubs it starts to rain – well, we lingered there a little more. We arrived quite late at the National Park and therefore, but also because of the prohibitive entrance fees for foreigners, decided to head back although we enjoyed the little sidetrip through the backcountry and lots of small villages.

The highlight for us though was the “rock climbing”. We book a halfday course during which we are taught the basics of climbing. The climbing itself is pretty exhausting but the feeling you get once you are on the top is really overwhelming and definitely worth the effort. After the first few panic attacks you start to trust the, ever-tight, rope more and more. When a jump is necessary to reach the next grip we still surrender – arms and legs are shaking from exhaustion.

As the climbing took place in Railay (a small peninsula only reachable by boat from Krabi) we decide to spend the afternoon to explore the area. The vast amounts of tourists (mainly the inevitable Russians) don’t make it an easy task for us to find the supposed idyll in Railay. The track to the lagoon is a suicidal sled track out of red mud – after we spend 15 minutes on the first 50 meters we turn around – pretty satisfied that we don’t look like the people that made it all the way down (and back up). People that have been at the lagoon are spattered with mud from head to toes.

After a few days in and around Krabi a minibus takes us into the interior, to Khao Sok National Park or rather the village of Khlong Sok. There are a few bungalow resorts in Khlong Sok which are rather expensive. We get a nice bungalow surrounded by flowers and tall trees for 500 Baht a night (Baan Khao Sok Resort) – while using the toilet at night we realize the special feature of our bungalow. It’s open below the roof and some bats have decided to take their nightly nap in there.

The main entrance to the National Park is a few 100 meters away from our resort, the admission is 200 Baht and we really could have saved that money. On our way to the lookout point the bridge is already in repair mode for (what looks like) 10 years and the viewpoint itself doesn’t present you more than trees – as far as the eye can see which is in this case 50 meters as you are only 10 meters above the forest ground. The waterfalls which we are looking at afterwards are not really worth the time spent walking there – they are only rapids.

The interesting part follows the next day which sees us renting a scooter and going 80 km far to Ratchaprapha dam. There we rent a private longtail boat for us alone – 1500 Baht for 3 hours of cruising around the rockformations on this beautiful lake. It doesn’t get better than this. We are assured that the guide speaks good English – of course this turns out to be a little exaggerated but with hands and feet we are able to tell him what we want to do.

The longtail cruises around large karst outcrops and into small bays and fjords (?) and drops us at one of the swimming villages for a swim. Although we don’t see some of the attractions the fully loaded day trips are taking you by it still was a wonderful experience – finally some peace and quiet. Relaxed we start our scooter afterwards and head into the sunset back to our bungalow (not before picking up some delights at the street market in Ta Khun for a long evening on the veranda).

Before handing back the scooter on the next morning we quickly transport our backpacks to the highway busstop (as we want to save the 100 Baht for the taxi). Arriving there we are abused by a local smart ass as we want take the local bus and not the minivan he advertises. He even goes as far as telling us that those busses aren’t going – due to the riots in Bangkok (which had been over 5 days ago). Of course the bus arrives after 1,5 hours and with a winning smile we go to Khao Lak.

There we meet Lio, which we met on Langkawi and spend some unspectacular but relaxed days. Sadly we both fell for the aircon flu and “enjoy” the idleness. Well, after a couple of days we finally drink one, two beers and head to the beach.

Khao Lak doesn’t really appeal to us, way too many tourists and the shops partially advertise their offers in German. You can probably picture what it looks like – Thai-Palma de Majorca. There’s not much we need to mention – food expensive, accommodation expensive and you only get “average” for it.

Time now quickly advances towards Christmas. Together with Lio we travel further North where, during the “cold days” we plan to meet a friend from Berlin on a small island. But more on this in the next post.

More photos in the slideshows:

1 comment
  1. Emily says: 18:15, September 11th, 201418:15

    Hi,

    Beautiful photos of Khao Sok. I am the editor for Krabi Magazine, an English publication here in Thailand. I was wondering if we could speak to you about using your photo for our cover. We really love your very first photo. Please message me and we can discuss in more detail. Thank you.

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